Romantischer Bilderbogen französischer Komponisten

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Werne. Auf Einladung der Stiftung Musica Sacra Westfalica gastiert am Sonntag, 13. Februar, der polnische Orgelvirtuose Michal Markuszewski in Werne. An der großen Seifert-Orgel der Christophorus-Kirche interpretiert er Werke der französischen Spätromantik. Das Konzert beginnt um 17 Uhr.

Das Programm des aus Warschau stammenden Organisten ist geradezu prädestiniert für das Klangbild der Seifert-Orgel, die genau auf diese musikalische Epoche ausgerichtet ist. Michal Markuszewski beginnt mit „Prélude und Cantilène“ von Gabriel Pierné (1863-1937)aus „Trois Pièces op. 29“. Es folgen „Intermezzo“, „Marche Pontifical“ und „Méditation“ von Charles-Marie Widor (1844–1937) aus der Symphonie c-moll op. 13 /1. Von Félix-Alexandre Guilmant (1837-1911) erklingt die „Paraphrase sur un Choeur de Judas Macchabee de Handel“ (op. 90). Danach intoniert Markuszewski erneut Widor, dieses Mal „Pastorale“ und „Andante“ aus der Symphonie D-Dur op. 13/2. Zum Abschluss hören die Konzertbesucher „The Hymn of Nuns“ und „Sortie en Mi bémol majeur“ von Louis-James Alfred Lefebure-Wely.

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Der 42-jährige Markuszewski studierte von 1999 bis 2004 Orgel und Klavier an der Fryderyk-Chopin-Musikuniversität in Warschau bei den Professoren Grubich und Gierżod. 2007 beendete er sein Orgelimprovisations-Studium an der Universität der Künste in Berlin und erhielt 2008 das Konzertdiplom an der Hochschule für Musik in Würzburg. Im Jahr 2000 gewann er den ersten Preis beim internationalen Wettbewerb der Orgelmusik in Rumia. Weitere Auszeichnungen folgten.

2007 war er Stipendiat des Ministeriums für Kultur in Polen. Markuszewski gastierte bereits bei verschiedenen internationalen Musikfestivals in Europa. Allein in Deutschland trat er in mehr als 250 Städten auf. Er konzertierte auch in den USA, Hong-Kong und Russland. Einspielungen für CD sowie für Rundfunk und Fernsehen dokumentieren seine hohe Musikalität. Seit 2012 unterrichtet er Orgelimprovisation an der Frédéric-Chopin-Musikuniversität in Warschau.

Der Eintritt zu dem Konzert ist frei. Die Veranstalter bitten um eine Spende zur Deckung der Kosten. Es gelten die tagesaktuellen Coronaregeln.

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