„Dino“ betritt beim Konzert des Bläsercorps Werne die Bühne

Anzeige

Werne. Beim Jahreskonzert des Bläsercorps Werne im Kolpinghaus am Samstagabend traf spritzige Musikalität auf Humor.

Dirigent Peter Linnemann schmückte die musikalischen Darbietungen mit humorvollen Anmoderationen aus. Mit dem schwungvollen Konzertmarsch „Sympatria“ von Thomas Asanger sprang der musikalische Funke auf das Publikum über. Bei „Tribute to Roxette“ von Wolfgang Wössner und „Velburg“ von Peter Gäble wippten die Füße der begeisterten Besucher mit.

- Advertisement -

Bei „Under the boardwalk“ spielte Marc Schürkmann das Flügelhorn-Solo entspannt in Hawaihemd und Sonnenhut. In den Anmoderationen erklärte Linnemann, warum es gesund ist Musik zu hören und verabreichte mit jedem Konzertstück eine „musikalische“ Pille an die Zuhörer. Als Ruhepunkt wählte Linnemann „Air for band“ von Frank Erickson und klagte gleichzeitig, wie schwer er es als Dirigent hat, was wiederum von den Musiker/innen mit lauten Bedauern bestätigt wurde. Den Abschluss des ersten Teils bildete „Tränen lügen nicht“ von Pavel Stanek, bei dem das Publikum begeistert mitsang.

Nach der Pause ging es furios weiter, da ein Bläser als Dinosaurier verkleidet auf die Bühne stapfte und der Dirigent im Anschluss auf einem Dinosaurier auf die Bühne ritt und das Stück „Jurassic Park“ leitete. Das Publikum bedankte sich mit viel Gelächter und anhaltendem Applaus. Dass Heavy Metal gut gegen hohen Blutdruck ist, wusste im Saal bis zu dem Abend niemand. „Dies ist von der Uni Bochum in Studien nachgewiesen worden“ dozierte Linnemann und leitete über in den „Blutdrucksenker Summernight Rock“ von Steve McMillan. Laute Bassbeats klangen durch den Kolpingsaal, welche die Zuhörer immer wieder zum Mitklatschen animierten.

Als Gegenpol zu den Bassbeats erklang „Sound of Silence“ von Simon & Garfunkel. Die Besucher lauschten auch hier mit Spannung und klatschten viel Beifall. Das Bläsercorps setzte zum Abschluss nochmal mit „80er KULTtour“ von Thiemo Kraas ein echtes Highlight, da sich alle Musiker mit bunten „Vokuhilaperücken“ und schrillen Oberteilen schmückten und dadurch das Feeling der 80er Jahre auch optisch überzeugend rüberbrachten.

Bei diesem Medley aus fünf Stücken der neuen deutschen Welle, war das Publikum vollends begeistert und ließ die Musiker erst nach drei Zugaben von der Bühne und das verdientermaßen.

Weitere Artikel von Werne Plus

29-Jähriger aus Nordkirchen attackiert 40-Jährigen Werner und verletzt ihn schwer

Werne/Nordkirchen. Am Montagnachmittag, 15. Juni 2026, kam es gegen 15.30 Uhr an der Beethovenstraße 24 in Werne zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen einem 29-jährigen...

Förderverein Jakobsweg Werne pilgert von Coesfeld nach Billerbeck

Werne. (kra-) Stundenlang Regen, wenig Sonne, aber ganz, ganz intensive Impulse: Das alles erlebten ein Dutzend Pilger des Fördervereins Jakobsweg Werne auf ihrer jüngsten Tour...

Sommerliche Musikreihe am Gradierwerk startet mit Blasmusik

Werne. Die sommerliche Musikreihe am Gradierwerk startet am kommenden Sonntag, 21. Juni 2026, mit dem „Blasorchester Lüdinghausen Seppenrade“. Das Blasorchester steht für einen musikalischen...

FDP Werne: Wertstoffhof soll fit für digitale Zukunft werden

Werne. Die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Werne möchte prüfen lassen, ob digitale Zugangslösungen den Service am Wertstoffhof verbessern können. Dazu hat die Fraktion...