„Heimspiel“ im flözK: Fabelhafter Rockabend mit lokalen Bands

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Werne. Da kochte das komplett gefüllte flözK fast über, denn die beiden heimischen Bands verstanden es perfekt, das Publikum bei der „New Years Rock Night“ komplett “in den Griff“ zu bekommen und an sich zu ziehen.

Neben zahlreich mitgebrachten Fans fanden auch viele neugierige Stammgäste den Weg zum flözK, um „Half Past Eight“ und „College Radio“ zu erleben. Nach einer Weile war es so voll im Konzertraum, dass die Stimmung förmlich brodelte.

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Mit „Half Past Eight“ als Opener ging es sofort zur Sache. Die junge Werner Grunge-Rock Band zeigte den nahezu hundert Gästen ziemlich schnell, wo der Weg hingehen sollte. Mit harten Rocknummern, die an die legendären Nirvana oder etwa The Offspring der frühen 90er Jahre erinnerten, präsentierte das Trio dem aufgeheizten Publikum ein knallhartes Heimspiel und schnell wurde klar, Sieger würden an dem Abend alle sein: Akteure, Publikum und das Thekenteam, welches durchgehend ordentlich gefordert war.

Beginn der Veranstaltung war an diesem Abend etwas eher als gewohnt, denn es gab zur Freude aller Anwesenden ja zwei Bands zu sehen. Wieder einmal mehr, war es eine große Freude ein Altersgemischtes Publikum im flöz zu haben. Bereits die erste Runde war nach rund 50 Minuten für alle Anwesenden erfolgreich und für so manche bereits tanzenden Gäste schon ein wenig schweißtreibend, den „Half Past Eight“ lud schnell zu ausgiebigen Körperbewegungen ein.

„College Radio“ begeisterte das Publikum im Kulturzentrum flözK. Foto: digitalfoto-hamm/O.K.

Nach einer verdienten 20-minütigen Verschnauf- und Hallo-Pause für Musiker und Publikum, bestieg die Hauptband „College Radio“ mit guter Laune die Bühne und stieß sofort die nächste Welle der positiven Aufruhr los. Mit vielen Hits bekannter Größen, wie R.A.T.M. etwa, schaffte es Rockröhre Susi Vondermaßen mit ihren obschon lauten, aber überzeugend professionell begleitenden Bandfreunden der gesamten Masse vollends einzuheizen und die Bude nun endgültig in einen regelrechten Dampfkessel zu verwandeln.

„Das war im flözK schon ein heftiges Großmanöver mit diesen beiden Kalibern im Doppelpack – ein fabelhafter Rockabend“, freute sich Roland Sperlich vom Team des Kulturzentrums. Nach knapp zwei Stunden und einiger unumgänglicher Zugaben verließen „College Radio“ schließlich erschöpft aber beglückt die Bühne.

Das ruft nach einer Fortsetzung dieser Konzertreihe, so Roland Sperlich abschließend. Denn: „Heimspiel ist eben immer etwas wirklich Besonderes.“

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