Mittwoch, März 4, 2026

Familienkonzert der Musikfreunde bricht Besucherrekord

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Werne. „Absolut überwältigt“ war Dr. Susanne Vedder-Laurenz, die Vorsitzende der Musikfreunde Werne, am Sonntag von dem kaum enden wollenden Zustrom an Kindern und Erwachsenen zum Familienkonzert.

Selbst auf den Treppenstufen zum Obergeschoss der Marga-Spiegel-Schule saßen kleine und große Gäste. Schließlich bat Hubertus Steiner, Schulleiter und künstlerischer Leiter der Musikfreunde, die Väter einer Klasse beim Aufstellen weiterer Stühle zu helfen.

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Die meisten Kinder brauchten allerdings keine Sitzmöbel. Sie hockten, wie beim Familienkonzert üblich, vor den Instrumenten auf dem Boden – und schauten erwartungsvoll auf Susanne Vedder-Laurenz, die sich zur Begrüßung vor ihnen im Kreis drehte. Passend zum Programm hatte sie den Kindern nämlich ein Tier mitgebracht: eine Giraffe auf der Rückseite ihres Oberteils.

Der Langbeiner taucht beim „Karneval der Tiere“ des französischen Komponisten Camille Saint-Saëns zwar nicht auf; dafür aber jede Menge andere gefiederter und befellter Zwei- und Vierbeiner.

Margarita Lebedkina erklärt den Kindern, dass sie den Auftritt des Löwen im „Karneval der Tiere“ mitgestalten können. Foto: Schwarze
Margarita Lebedkina erklärt den Kindern, dass sie den Auftritt des Löwen im „Karneval der Tiere“ mitgestalten können. Foto: Schwarze

Gestaltet wurde das Familienkonzert von der Pianistin und Pädagogin Margarita Lebedkina aus Werne, ihrem Mann Timafei Birukov und dem befreundeten Ehepaar Anna und Mischa Nodelmann, das einen weiteren Part am Flügel übernahm. Die Mädchen und Jungen waren ebenfalls aufgefordert, mitzumachen.

Margarita Lebedkina und ihr Mann Timafei Birukov teilen Musikinstrumente zum Mitmachen an die Kinder aus. Foto: Schwarze

Gleich zu Beginn verteilten Lebedkina und Birukov kleine Tamburine und Rasseln. Die kamen zum Einsatz, als das erste Tier zu Gehör gebracht wurde: niemand anders als der Löwe, der König der Tiere. Jedes Mal, wenn die Klavierstimmen sein anschwellendes Gebrüll markierten, rasselten und klingelten die kleinen Zuhörer. Und wer kein Instrument abbekommen hatte, riss einfach die Ärmchen hoch.

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