Dominik Bulinski will Wernes Bürgermeister werden

Anzeige

Werne. Die CDU Werne hat am Mittwochabend ihren Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 13. September 2020 vorgestellt. Es ist Dominik Bulinski, seit fünf Jahren Mitglied der Christdemokraten und aktuell u.a. Erster Beigeordneter der Stadt Goch (Niederrhein).

Der Diplom-Ingenieur ist in Posen (Polen) geboren und im Alter von vier Jahren nach Deutschland gekommen. Sein Elternhaus steht an der Steinstraße in Wernes Innenstadt. Kurz vor seinem 42. Geburtstag will er einen Wahlsieg über Amtsinhaber Lothar Christ landen. Aktuell ist Bulinski Stadtbaurat und Erster Beigeordneter von Goch, mit 33.000 Einwohner in etwa mit Werne vergleichbar. Er hat einen Master of Science am Lehrstuhl „Städtebau“. In der Stadt am Niederrhein kümmert sich der CDU-Kandidat besonders für die Stadtentwicklung und -planung. „Ich bezeichne mich dort gerne als ‚Mädchen für Alles‘, die Aufgabenbereiche gehen von der Entwicklung großer Baugebiete bis zur Breitbandversorgung“, erklärt Dominik Bulinski, der in seiner Freizeit Tischtennis spielt, ins Kino geht oder wandert.

- Advertisement -

Folgende fünf Themen liegen ihm besonders am Herzen: Aufwertung der Innenstadt, Wirtschaftsförderung und Entwicklung von Gewerbeflächen, Wohnen und Leben in der Stadt, Identifikation in den Ortsteilen und bürgerschaftliches Ehrenamt (Vereine und Sport). „Mir ist es wichtig, Werne aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger zu sehen und das Gespräch zu suchen“, so der Bürgermeisterkandidat weiter. Er mache sich stark für einen „Zukunftsdialog Werne 2030“.

„Wir wollen den Bürgerinnen und Bürgern bei der Wahl eine echte Alternative bieten. Dominik Bulinski bringt Berufserfahrung und Handwerkszeug mit. Wir sind voll von ihm überzeugt“, sagt CDU-Ratsherr Christian Schmid: „Mit ihm wollen wir Lothar Christ ablösen.“

Bei der Wahl 2014 hatte die CDU, die damals mit über 40 Prozent stärkste Kraft im Rat geworden ist, noch den Amtsinhaber unterstützt. „Lothar Christ ist auch kein schlechter Bürgermeister“, betont Ortsvorsitzender Wilhelm Jasperneite. Aber: „Zuletzt hat er sich deutlich von den Positionen der CDU entfernt. Vieles ist eingefahren. Und ohne mit uns zu sprechen, hat er sich quasi von der SPD und Die Linke aufstellen lassen.“

 

Weitere Artikel von Werne Plus

Immer mehr Brot vom Discounter: Herausforderung für Handwerks-Bäcker

Werne. Bundesweit geraten immer mehr Bäckereien unter Druck. Das liegt auch daran, dass Menschen ihr Brot häufiger beim Discounter und nicht mehr in klassischen...

Eintracht Werne qualifiziert sich locker für zweite Pokalrunde

Werne. Eintracht Werne hat die erste Hürde im Pokal ohne Probleme genommen und sich in Torlaune präsentiert. Ein Neuzugang traf gleich doppelt für die...

Inner Wheel Club: Spende für die Musikschule Lünen

Werne/Lünen. Beim traditionellen „School’s Out“-Konzert der Musikschule der Stadt Lünen dankte Iris Streich, die Vorsitzende des Förderkreises der Musikschule, dem Inner-Wheel-Club Lünen-Werne für seine...

Fit vor Bronze: Solebad Werne bietet Vorbereitungskurs

Werne. Ab dem 3. August startet im Solebad Werne der neue Kurs „Fit vor Bronze“. Das Angebot richtet sich an Kinder- und Jugendliche, die...