ÖPNV aus einem Guss

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Kreis Unna. Luftlinie sind es von Bönen bis ins niederrheinische Sonsbeck etwa 100 Kilometer, mit dem Auto etwas mehr, wer mit Bus und Bahn zwischen den beiden Außenposten der Metropole Ruhr reist, kommt streckenweise gut voran, braucht aber Durchblick im Tarifdickicht. Das muss anders werden, sagen die Oberbürgermeister und Landräte im Regionalverband Ruhr (RVR).

„1 Metropole – 11 Punkte – 12 Unternehmen“. So lautet die Überschrift eines 11-Punkte-Planes zur Stärkung des ÖPNV. Kernziele: ein einheitliches Tarifsystem und umweltfreundliche Mobilität. Erarbeitet und jetzt unterzeichnet haben das Konzept die elf OBs und vier Landräte im RVR-Gebiet.

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Mit am Tisch saßen die Nahverkehrsunternehmen der Region und der RVR. Gemeinsame Basis ist eine deutlich ausgeweitete Kooperation, um einen leistungsstarken und gut vernetzten Nahverkehr über Gemeinde- und Stadtgrenzen hinaus zu organisieren.

Von ÖPNV-Nutzer*innen lange ersehntes Sahnehäubchen: Anders als derzeit soll es einen günstigen und vor allem einfachen Tarif mit zwei Preisstufen und ergänzt um einen entfernungsabhängigen Tarif geben.

„Wir wollen ein ÖPNV-Angebot aus einem Guss, das unserem Anspruch als selbstbewusste, moderne Metropole gerecht wird“, fasst Landrat Michael Makiolla nach Unterzeichnung des Konzeptes zusammen.

Der Anspruch ist hoch, das Zeitfenster für die Realisierung definiert: Fußball-EM 2024 und Bewerbung um die Olympischen Spiele im Jahr 2032.

Der gemeinsam erarbeitete 11-Punkte-Plan sieht zudem mehr Metro-Buslinien als Ergänzung zum bestehenden Angebot von Bus und Bahn vor. Der kontinuierliche Ausbau von Elektro-und Wasserstoffbussen soll den Nahverkehr im Ruhrgebiet noch sauberer machen. Weitere Stellschrauben im 11-Punkte-Plan sind Verbesserungen beim Takt, der Pünktlichkeit, Sauberkeit und beim Service sowie eine App, die alle Mobilitätsangebote bündelt. PK | PKU

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