Bauhof Werne ist für Winterdienst-Einsatz gerüstet

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Werne. Das erste Februar-Wochenende kommt laut Wetterbericht mit einem kräftigen Wintereinbruch daher, bringt einen Mix aus Schnee und Regen mit Glatteis als Folge. Eine seltene Grenzwetterlage teilt Deutschland demnach in eine eiskalten Nord- und eine warme Südhälfte. Für Werne ist laut Deutschem Wetterdienst von Schnee und gefrierendem Regen bis hin zu Glatteis alles dabei: „Ab Samstagabend ziehen aus Süden langanhaltende und teils kräftige Niederschläge auf. Diese gehen zunehmend von Schneefall in gefrierenden Regen über. Bis zum Sonntagabend muss verbreitet mit Glatteis auf Straßen und Wegen gerechnet werden. Es kann zu erheblichen Behinderungen im Straßen- und Schienenverkehr kommen“, lautet die Prognose.

Beim städtischen Bauhof in Werne ist man auf alle noch so widrigen Wetterbedingungen gut vorbereitet. Bauhofleiter Detlef Bruns versicherte am Freitag auf Nachfrage von WERNEplus, dass die Winterdienst-Routine wie gewohnt greifen werde. Die Rufbereitschaft des neunköpfigen Winterdienst-Teams ist eingeteilt, Fahrzeuge, Ausrüstung und Streumaterial stehen für den Einsatz bereit. Drei mit Schneeschilden ausgerüstete Großfahrzeuge und zwei kleinere Trecker mit Streuvorrichtungen für Geh- und Radwege sind verfügbar, um die Straßen bei Schnee und Glätte schnell freizubekommen.

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In den beiden Silos auf dem Bauhof-Gelände am Südring lagere mit 250 Tonnen ein großer Vorrat Streugut, sagte Bruns. Denn als im schneereichen Winter vor zehn Jahren die Streumittel knapp wurden, habe man seitens der Stadt reagiert und einen zweiten Silo zur Reserve installiert.

Die Winterdienst-Routine folgt einem geregelten Ablauf. So starte der Winterdienstleiter an den Werktagen in aller Frühe um drei Uhr in der Nacht eine Kontrollfahrt und setze dann die Mitarbeiter gezielt ein, hieß es. Um vier Uhr beginne dann die Runde durch das in drei Streubezirke eingeteilte Stadtgebiet. In der Regel benötigt der Winterdienst etwa drei Stunden für eine Runde, sodass zu Beginn des Berufsverkehrs um 7 Uhr die Straßen geräumt seien.

An den Wochenenden ohne Berufsverkehr sei es dann zeitlich etwas entspannter. In diesem Winter hatten die Schneeschilde an den Bauhoffahrzeuge bislang noch Pause, aber beim Blitzeis am Dienstag rückte der Streudienst schnell aus. Bei Bedarf fahre das Bauhof-Team seine Runde auch noch ein zweites oder drittes Mal, schilderte Detlef Bruns.

In den Seitenstraßen, wo die Stadt auch für die Straßenreinigung zuständig sei, übernehme der Bauhof auch den Winterdienst für Rad- und Gehwege. Ansonsten sind hier die Anlieger in der Pflicht. Und diese sollten den Schnee von den Gehwegen auf keinen Fall auf die Straßen, sondern auf die Grundstücke schieben, mahnte er.

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