Erschließungsstart im Eikawäldchen rückt näher

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Stockum. Im Neubaugebiet „Im Eikawäldchen“ in Stockum sollen die Erschließungsarbeiten im Frühjahr starten. Das teilte der Dezernent für Stadtplanung, Ralf Bülte, in der Vorwoche in der Info-Veranstaltung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Planung und Wirtschaftsförderung (ASPW) mit.

Planer und Architekt Dirk Benning entwickelt das Wohnquartier am Stockumer Ortsrand südlich des Bürgerhauses. „Voraussichtlich April“, könne die Erschließung beginnen, meinte Benning. Derzeit arbeite man Ausschreibung und Vergabe der Aufträge, sagte er am Montag gegenüber WERNEplus. Gehe alles plangemäß, könnten die Tiefbauarbeiten Ende des Jahres abgeschlossen sein.

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Um Synergieeffekte zu nutzen, haben die Stadt Werne und das Architekturbüro eine Zusammenarbeit vertraglich vereinbart, bestätigte Ralf Bülte. Im benachbarten Siedlungsbestand der Straßen Hugenpoth und Bodelschwinghstraße etc. sind Kanalbaumaßnahmen der Stadt in Planung. Über eine im Westen an das Baugebiet angrenzende Fläche, die später optional für eine Erweiterung dienen könnte, solle die Kanalanbindung an die bestehende Bebauung realisiert werden, erläuterte Bülte.

Im Eikawäldchen sollen 25 Einfamilienhäuser und zwei Mehrfamilienhäuser entstehen. Alle Grundstücke in dem Wohnquartier, für das bereits 2016 erste Gespräche geführt wurden, sind reserviert. Er führe eine Warteliste, auf die sich weitere Interessenten eintragen lassen könnten, erklärte Benning.

Über den bevorstehenden Erschließungsbeginn, den man zuvor beim Architektenbüro erfragt hatte, zeigte sich der Geschäftsführer der Unabhängigen Wähler Werne (UWW), Dr. Thomas Gremme, in einer Mitteilung an WERNEplus erfreut. Angesichts des dringlichen Wohnungsbedarf speziell auch in Stockum sei dies eine gute Information. Darüber hinaus habe man zum Thema Artenschutz nachgehakt. Die neuen gesetzlichen Bestimmungen zum Erhalt der Biodiversität (Artenschutz) würden auf „Schürmanns Wiese“ eingehalten, beruft sich Gremme auf Auskunft des Architekten. Ein neuer Vegetationsstreifen mit Baumstand, zusätzliche Baumpflanzungen sowie speziell für Waldkäuzchen ausgelegte Nistmöglichkeiten sollen demnach geschaffen werden. Eine sachgerechte Hege und Pflege der Habitatsfläche sei ebenfalls sichergestellt.

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