Virtuelle Reise in die Werner Partnerstädte

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Werne. Die Corona-Krise schränkt nicht nur das Leben vor Ort ein, sondern auch die Kontakte zu den Werner Partnerstädten leiden darunter. Besuche zwischen den Freunden aus Bailleul, Walcz, Poggibonsi, Lytham St. Annes und Kyritz können nicht stattfinden und der Austausch findet seit mehr als einem Jahr nur noch virtuell per Internet statt. Gleichwohl bemüht sich die städtische Partnerschaftsbeauftragte Stephanie Viefhues darum, die Kontakte nicht abbrechen zu lassen.

„Trotz aller sozialen Distanzierung und Reiseverboten können wir mit den Werner Freunden in aller Welt in Verbindung bleiben. Ob per Telefon oder Videoanruf, per E-Mail oder klassisch per Post wird der Kontakt gehalten und Solidarität und Gemeinschaft gezeigt. Wenn auch nur virtuell“, so Viefhues.

Ein Anlass ist die alljährliche Europawoche, die in der vergangenen Woche stattfand. Alle fünf Partnerstädte beteiligten sich an einem Projekt, das für mehr Nähe in Zeiten der großen Distanz sorgen soll. Gemeinsam mit Bürgermeister Lothar Christ stellte Viefhues dieses Projekt jetzt vor.

Die Bürgerinnen und Bürger erhalten die Gelegenheit, auf eine digitale Reise in die Partnerstädte zu gehen. „Das Rathaus in Werne ist uns allen gut bekannt. Wir gehen mehrmals in der Woche daran vorbei. Aber wie sieht das Rathaus in unserer französischen Partnerstadt Bailleul aus? Wie im polnischen Walcz?“, so Stephanie Viefhues.

Da ein Besuch in den Partnerstädten derzeit nicht möglich ist und noch nicht feststeht, wann es wieder soweit ist, werden die Sehenswürdigkeiten der Partnerstädte für die Bürgerinnen und Bürger per Internet nach Werne geholt.

Im ersten Projektschritt werden die Rathäuser der Partnerstädte vorgestellt. Neben Bildern der verschiedenen Rathäuser erfährt man auch etwas zur Geschichte der Gebäude. „Es freut mich sehr, dass sich auch an diesem digitalen Projekt wieder alle fünf Partnerstädte beteiligt haben. Das zeigt, dass das Engagement auch in Zeiten der Pandemie für europäischen Zusammenhalt und Städtepartnerschaften hoch ist und gut funktioniert“, so Lothar Christ.

Weitere Sehenswürdigkeiten, wie z. B. Kirchen, Parkanlagen, Schwimmbäder, etc. sollen im Laufe der Zeit folgen.

Die Umsetzung des Projektes sei nicht immer einfach gewesen, berichtete Stephanie Viefhues. Denn in einigen Partnerstädten habe es strenge Ausgangssperren gegeben, so dass das Fotografieren erschwert wurde. „In der englischen Partnerstadt Lytham St. Annes wurde sogar eine Drohne losgeschickt, damit ein Foto des Rathauses entstehen konnte“, so Viefhues.

Die virtuelle Reise in die Partnerstädte ist ganz einfach: Wer sich auf den Weg machen will, kann sich im Rathaus-Foyer einen Flyer mit einem QR-Code holen, der den Zugang ermöglicht.

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