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Werne. Die ersten heißen Sommertage sorgen aktuell für einen Besucheransturm auf das Solebad. Aber auch in den Wochen zuvor sei die Resonanz sehr gut gewesen, hatte Badleiter Jürgen Thöne zuletzt im zuständigen Fachausschuss berichtet.

Weiteres Thema war der Jahresabschluss 2021 – und der fiel nicht so schlimm aus wie angesichts der Corona-Pandemie befürchtet.

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„Die Menschen in Werne haben Lust auf ihr Bad. Wir haben sehr gute Besucherzahlen“, stellte Jürgen Thöne zufrieden fest. Corona sei zudem kein großes Thema mehr. Von Januar bis einschließlich Mai lösten knapp 90.000 Personen ihr Badticket. Der stärkste Tag bis einschließlich Anfang Juni war der 15. Mai mit 1.766 Besucher/innen. „Selbst an Pfingsten hatten wir trotz des Salinenschwimmfestes 1.558 Gäste“, so Jürgen Thöne weiter.

Im Bereich der Schulen und Vereine habe man wieder 19.000 Besuche gezählt. Der erst kurz vor den Osterferien gegründete Kids-Club erfreue sich großer Beliebtheit. 400 Mitglieder seien bereits dabei und jede Woche kämen zehn Anmeldungen hinzu. Zudem seien bereits fünf Kindergeburtstage im Bad gefeiert worden.

„Im Bereich der Schwimmkurse haben wir einen Faktor von rund 80 Prozent, alle können wir nicht versorgen. Bald veröffentlichen wir wieder die neuen Termine. Bislang mussten wir keinen Kurs absagen – trotz einiger Engpässe“, lobte Badleiter Thöne sein engagiertes Team.

Jahresbilanz fällt „positiver“ aus als gedacht

„Die Zahlen sind nicht gut, aber deutlich besser als befürchtet“, sagte Jürgen Regener (CDU). Claudia Lange (FDP) meinte: „Die Zahlen sollten niemanden überraschen, das Ergebnis wurde uns vorausgesagt.“ So lauteten einige der Reaktionen auf den Jahresabschluss für den Bäderbetrieb der Stadt Werne.

Birgit Arens (Dr. Heilmaier und Partner/Aachen) präsentierte die Bilanz. Der Jahresfehlbetrag liegt für 2021 bei 2,272 Millionen Euro (2020: 2,131 Mio. Euro) und damit deutlich unter den kalkulierten 2,849 Millionen Euro. Bekanntlich fangen Zuschüsse seitens der Stadt Werne „den strukturbedingten Verlust“ auf. Aufgrund der Unsicherheiten auf dem Energiemarkt plane man für 2022 mit einem Minus von 2,246 Millionen Euro.

Laut des Zwischenberichtes vom 1. Januar bis 31. März 2022 liege der Bäderbetrieb auch bei diesen Zahlen schon besser als erwartet.

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