5,5 Millionen Euro für Kliniken in Lünen und Werne

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Lünen/Werne. Der Bundestagsabgeordnete Michael Thews (SPD) begrüßt in einer Medienmitteilung die Förderung der Kliniken in Lünen und Werne: „Der Ausbau der Digitalisierung unserer Krankenhäuser trägt dazu bei, die Versorgung der Patientinnen und Patienten deutlich zu verbessern und effizienter zu gestalten. Weniger Personal muss sich dadurch mit „Papierkram“ beschäftigen und kann sich um die Hauptaufgabe eines Krankenhauses kümmern: die Patienten.“

Das Katholische Klinikum am Standort Lünen (St. Marien Hospital) und am Standort Werne (St. Christophorus Krankenhaus) erhielten Thews zufolge demnach zusammen über 5,5 Millionen Euro aus dem Krankenhauszukunftsfonds, davon 3,88 Millionen aus Mitteln des Bundes.

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In dem Fonds hatten sich Bund und Länder zusammengetan, um die Digitalisierung deutscher Krankenhäuser zu fördern. Aus Bundesmitteln flossen insgesamt drei Milliarden Euro, die Länder steuerten 1,3 Milliarden Euro bei. 892 Millionen Euro standen aus dem Fonds allein für das Land NRW zur Verfügung, über 620 Millionen Euro hat der Bund für NRW bereitgestellt.

Auch der örtliche Landtagsabgeordnete Rainer Schmeltzer (SPD) ist mit der Bundesförderung zufrieden, kritisiert aber zeitgleich die Landesregierung: „Der Krankenhauszukunftsfonds setzt sich mit 70 Prozent zum überwiegenden Teil aus Fördermitteln des Bundes zusammen. Der Bund unterstützt damit die Krankenhäuser in NRW. Aber eigentlich ist das Land für Investitionen zuständig. Dieser Verantwortung muss es endlich in vollem Umfang gerecht werden. Der typische Fingerzeig der Wüst-Regierung nach Berlin ist hier doppelt und dreifach zurückgekommen.“

Das Krankenhauszukunftsgesetz für die Digitalisierung von Krankenhäusern, so der sperrige Name, fördere Investitionen in moderne Notfallkapazitäten und eine bessere digitale Infrastruktur. Dazu zählten zum Beispiel Patientenportale, elektronische Dokumentationen von Pflege- und Behandlungsleistungen, digitales Medikationsmanagement, Maßnahmen zur IT-Sicherheit sowie sektorenübergreifende telemedizinische Netzwerkstrukturen, heißt es erläuternd.

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