Brandschutz im Alten Rathaus: Zweiter Rettungsweg muss her

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Werne. Veranstaltungen mit mehr als 30 Personen sind im historischen Alten Rathaus aufgrund von Brandschutzbestimmungen nicht mehr möglich. Nun hat sich auch die Hoffnung auf Unterstützung aus Düsseldorf zerschlagen. Konsequenz: Ein zweiter und gleichzeitig kostenintensiver zweiter Rettungsweg muss her.

„Die Verwaltung soll die brandschutzrechtlichen Anforderungen an den 2. Rettungsweg im
Alten Rathaus durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung in
Düsseldorf überprüfen lassen.“ So lautete der Auftrag der Politik. Und die Antwort aus Düsseldorf und der zuständigen Ministerin Ina Scharrenbach (CDU) liegt der Stadt nun vor, wie Frank Adamietz, Leiter des Kommunalbetriebs Werne (KBW), im zuständigen Ausschuss am vergangenen Dienstag (14.03.2023) berichtete.

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Das Ergebnis ist sinngemäß: Es werden keine Ausnahmen gemacht. „Folglich machen wir nichts in Sachen Brandschutz, was der Forderung des Sachverständigen entgegen steht“, sagte Adamietz. Und der sieht aus Sicherheitsgründen einen zweiten Rettungsweg vor, wenn die Stadt Werne den Bürger- und Ratssaal wie früher für bis zu 150 Personen öffnen will. „Wir brauchen eine größere bauliche Maßnahme. Das müssen wir mit Besonnenheit angehen“, so der KBW-Leiter weiter.

„Es ist für die Stadt Werne unwürdig, wenn das Alte Rathaus – ein Aushängeschild – für größere Veranstaltungen nicht mehr nutzbar wäre. Eine zügige Entscheidung ist notwendig“, richtete sich der Ausschussvorsitzende Lars Hübchen (SPD) an die Verwaltung.

Zuletzt hatte die Verwaltung eine Übergangslösung gefunden. Die Feuerwehr Werne stellte eine Brandwache. Zudem wurde ein Treppenturm-Gerüst vom Kirchplatz aus temporär angebracht – allesamt Maßnahmen die dauerhaft nicht überzeugen konnten.

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