Bessere Radwege statt Kreisverkehre – UWW will Umverteilung der Mittel

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Werne. Die Unabhängige Wählergemeinschaft Werne (UWW) beantragt, auf die geplanten Kreisverkehre zu verzichten und die freigewordenen Investitionen größtenteils für die Sanierung und den Ausbau von Fahrradwegen in der Stadt Werne zu verwenden.

Im Haushaltsentwurf für das Jahr 2025 seien lediglich 25.000 Euro für die Sanierung und Unterhaltung von Fahrradwegen eingestellt, begründen Fraktionsvorsitzender Dr. Thomas Gremme und Vorsitzender Christian Weinreich ihren Antrag an die Fachausschüsse für Planung und Finanzen

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Dieses Budget reiche aus Sicht der UWW bei weitem hierfür nicht aus, um den Anforderungen und Wünschen der Bürger der Stadt Werne gerecht zu werden. „Der ADFC und auch viele unserer Bürger weisen immer wieder auf die maroden Zustände unserer Fahrradwege hin. Wir haben mehrfach auch auf nicht verkehrssichere Zustände hingewiesen. Gerne laden wir zu einer kleinen Fahrradrunde über die Radwege der Stadt Werne ein, auf dem jeden Morgen unsere Kinder zu ihren Schulen fahren, um sich selbst ein Bild von der desolaten Lage zu machen“, argumentieren sie.

Fahrradwege marode und nicht verkehrssicher

Ein parallel gestellte Antrag zum Sachstand des „Straßen Katasters mit Schwerpunkt auf die Situation der Fahrradwege“ werde somit sachlich voll von der UWW unterstützt. Auch seien der Ausbau und die Entwicklung des Modal Splits (Verkehrsmittelwahl) hin zu mehr Fahrrad- und weniger Autoverkehr im Mobilitätskonzept der Stadt als Ziel herausgearbeitet worden, heißt es.

Den Fokus schwerpunktmäßig auf das Fahrrad zu legen, würde zudem einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz bewirken. Eine Vision könnte sein, die fahrradfreundlichste Stadt im Kreis Unna als Tor zum Münsterland zu werden.

Die UWW beantragt somit, die Investitionen für den Kreisverkehr Hornemühle (750.000 Euro), des Kreisverkehrs Münsterstraße/Bahnhofstraße inklusive des Ausbaus Münsterstraße, (2,0 Millionen Euro, Eigenanteil 600.000 Euro, 80-prozentige Förderung nicht sicher!) stattdessen in die Erneuerung, Reparatur und Erweiterung von Fahrradwegen und in die Fahrradinfrastruktur in der Stadt Werne umzuverteilen.

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