Dienstag, April 14, 2026

Burg 15 und Westmauer 15 – Gebäude mit Geschichte und Zukunft

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Werne. Der lange währende Leerstand der beiden denkmalgeschützten Häuser Burgstraße 15 und Westmauer 15 ist bald Geschichte. Ende März 2025 wurde bekannt, dass beide Häuser Käufer gefunden haben und nun denkmalgerecht restauriert werden sollen.

Das Haus Westmauer 15 hat Burkhard Jankowski aus Werne erworben, der seine Pläne in der Mitgliederversammlung der Altstadtfreunde erläutert hatte. Pläne, die bei Stadtplaner Ralf Bülte, Petra Göbel von der Unteren Denkmalbehörde und den Altstadtfreunden gleichermaßen gut ankamen.

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Hinter dem Haus Burgstraße 15, das nach 1945 von der Familie des Stuhlmachers Heinz Elberfeld bewohnt wurde, befindet sich der Anbau Westmauer 1 mit einer nochvollständig eingerichteten Stuhlmacher-Werkstatt im Obergeschoss. Der neue Eigentümer möchte es in ein kleines Privatmuseum verwandeln. Im Erdgeschoss des Anbaus soll ein kleines Foyer entstehen, das bei verschiedenen Anlässen wie dem Tag des offenen Denkmals oder bei Lesungen und Vorträgen den passenden Rahmen bilden soll.

Im Ausschuss für Stadtentwicklung, Planung und Wirtschaftsförderung (17. Juni 2025) zeigte sich Petra Göbel über die zukünftige Nutzung erfreut. Letzte gerichtliche Bestätigungen würden für Ende Juni erwartet. Es könne jetzt endlich losgehen, habe einer der Eigentümer angekündigt. „Etwas Schöneres kann mir als Denkmalpflegerin nicht passieren“, versicherte die Denkmalpflegerin.

Auch für das Nachbarhaus Burgstraße 13, das aus kaum mehr als einem Fachwerkgerüst besteht und ebenfalls seit Langem zu den baulichen Sorgenkindern der Innenstadt zählt, hatte sie positive Nachrichten. Hier werde es voraussichtlich ebenfalls einen neuen Eigentümer geben, das Interesse sei groß, hieß es.

Vorangehen soll es zudem mit der Sanierung des Stadtmuseums. Für deren Finanzierung werde die Stadt bezuschusst. Die Auftragsvergabe sei abgeschlossen, so Göbel.

Bevor es mit einer Entwicklung des Hühnerhofes weitergehen kann, sind die Archäologen am Zug. Sie spüren dort vermuteten Resten der Stadtgeschichte nach, berichtete Dezernent Ralf Bülte zudem in der Sitzung.

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