„Plan B für Wiehagenschule“: Schulpflegschaft fordert Offenheit

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Werne. Der immer noch auf sich wartende Förderbescheid für den Neubau der Turnhalle an der Klöcknerstraße und die damit einhergehenden Verzögerungen beim Abriss der alten Sportstätte und Startschuss für dem Erweiterungsbau auf dem Schulhof beunruhigen die Gemeinschaft an der Wiehagenschule.

In einem Offenen Brief wendet sich nun Mathias Grootens in seiner Funktion als Schulpflegschaftsvorsitzender der Wiehagenschule und im Auftrag der Schulpflegschaft der Schule an Bürgermeister Lothar Christ, die Fraktionen im Stadtrat sowie die Bürgermeisterkandidaten der Kommunalwahlen im September 2025.

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„Die Eltern sorgen sich wegen der erneuten Verzögerungen im Hinblick auf die geplanten und dringend notwendigen baulichen Maßnahmen in und um die Wiehagenschule, namentlich den Neubau der Turnhalle und der Erweiterungsbau auf dem Schulgelände. Es steht die Befürchtung im Raum, dass nach einem Kassensturz im Anschluss an die Kommunalwahl im Herbst und insbesondere bei Erhalt eines negativen Förderbescheids von den Bauvorhaben Abstand genommen wird“, schreibt Mathias Grootens.

Er verweist darauf, dass die Wiehagenschule angesichts der gestiegenen Schülerzahlen imd der damit einhergehenden Fünfzügigkeit zu klein geworden sei. „Nicht nur ist das pädagogische Konzept durch die Umwandlung von Fachräumen in Klassenräume eingeschränkt. Auch die OGS ist längst an der räumlichen Kapazitätsgrenze zur Aufrechterhaltung der Betreuung und Verpflegung angekommen“, so Grootens weiter. Er erinnert an den Rechtsanspruch auf einen OGS-Platz ab 2026. „Sollte aufgrund zu erwartender finanzieller Engpässe im Haushalt der Stadt Werne das freiwillige Angebot der OLe zukünftig nicht weiter aufrecht erhalten werden können, steigt der Bedarf nach OGS-Plätzen mit der Notwendigkeit entsprechender Raum- und Mensakapazitäten nochmals“, betont der Schulpflegschaftsvorsitzende.

Die Schulpflegschaft der Wiehagenschule fordere die Politik in Werne auf, sich klar und vorbehaltslos zu den beiden Bauprojekten zu bekennen. „Spielen Sie mit offenen Karten und legen Sie vor der Kommunalwahl offen, welchen Plan B Sie für den Fall eines negativen Förderbescheids und erwartbar sinkenden Steuereinnahmen verfolgen wollen. Der Raumbedarf für die Kinder ist und bleibt existent – ob mit oder ohne Förderbescheid“, macht Mathias Grootens deutlich und hofft, mit den Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen.

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