BRS feiert Jubiläum: Angebote für Bewegung bis ins hohe Alter

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Werne. Seit einem halben Jahrhundert verbinden die Mitglieder des Behinderten- und Reha-Sportverein (BRS) Werne sportliche und gesellige Aktionen. Das besondere Jubiläum wurde nun im Haus Tingelhoff in Stockum gefeiert. Der Verein würde gern noch mehr Angebote durchführen, dies scheitert aber an der Hallen-Situation in der Lippestadt.

Im bis zum letzten Platz besetzten großen Saal des Treffpunkts gratulierten unter anderem Frank Gründken, Leiter des Dezernats Jugend und Familie, Bildung, Kultur und Sport sowie Annette Dunker, Bezirkssportkoordinatorin des Bezirks Arnsberg vom Behinderten- und Rehabilitationssportverband Nordrhein-Westfalen, zum runden Bestehen.

In den Ansprachen zum Jubiläum kam mehrfach zur Sprache, dass auch weiterhin das soziale Miteinander gefördert werden soll – etwas, was dem Verein bisher sehr gut gelungen sei, berichtet die Vorsitzende Kornelia Löffler rückblickend.

Nachdem die Corona-Pandemie dem Verein schwer zugesetzt hatte, haben sich die Mitgliederzahlen längst wieder erholt. Derzeit hat der Verein 261 Mitglieder, hinzu kommen 124 Personen, die – überwiegend mit einer Rehasport-Verordnung – an den Angeboten teilnehmen.  

Das besondere Jubiläum wurde im Haus Tingelhoff in Stockum gefeiert. Foto: Volkmer

Das ohnehin umfangreiche Angebot mit den wichtigsten Reha-Sportarten bis hin zu Aquajogging und Stuhlgymnastik ist in den vergangenen Jahren noch mit Bogenschießen und Lungensport erweitert worden.  

„Wir könnten auch weiterhin wachsen, wenn wir mehr Übungsstätten hätten. Denn wir haben in Werne viele Senioren, die verstanden haben, wie wichtig Bewegung für Körper, Geist und Seele sind“, erklärt Kornelia Löffler im Gespräch mit WERNEplus.

Die Sportstättenstruktur ist auch ein Grund, warum der Blick in die Zukunft nicht uneingeschränkt optimistisch ausfällt. „Wir werden aber wie immer das Beste daraus machen“, unterstreicht die Vorsitzende des Behinderten- und Reha-Sportvereins.

Vorsitzende Kornelia Löffler erinnerte unter anderem an besondere Erlebnisse aus ihrer Zeit als Voritzende des Vereins. Foto: Volkmer

Das gilt schon für die Sommerferien, in denen es trotz geschlossener Hallen wieder einige Angebote geben wird. Dabei stehen unter anderem Radtouren und Übungseinheiten am Gradierwerk auf dem Programm. Kornelia Löffler kündigt an: „Wir sorgen dafür, dass alle in Bewegung bleiben – egal wie alt sie sind.“

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