Werne. Bürgermeister Lars Hübchen stand am vergangenen Mittwochabend dem Kolping-Stammtisch Rede und Antwort.
„Ich freue mich sehr, dass unser Bürgermeister sich die Zeit genommen hat, zu uns zu kommen und sich und seine Arbeit vorzustellen“, begrüßte Benno Jäger als stellvertretender Vorsitzender der Kolpingsfamilie den Gast und die 25 Teilnehmenden.
Lars Hübchen skizzierte daraufhin kurz seinen Lebensweg sowie seine Schwerpunkte in der inhaltlichen Arbeit als Stadtoberhaupt. Er sei in Werne großgeworden, wohne hier mit seiner Familie und habe seit mehr als ein Jahrzehnt im Stadtrat mitgearbeitet.
Mit seinem persönlichen und beruflichen Hintergrund habe er sich für die Schwerpunktthemen „Ehrenamt“, „Familie“, „Innenstadt“ und „Verwaltung“ entschieden.
Schwierige Zeiten diktierten dabei das Handlungsgeschehen in der Stadtverwaltung, denn eine hohe Verschuldung stehe an.
Deshalb greife nun eine Haushaltssicherung, die im Rahmen eines Zehnjahresplans bis 2037 eine „Schwarze Null“ im Haushaltsplan der Stadt Werne anstrebt. Viele einschränkenden Vorgaben lassen keinen großen Spielraum mehr. Am Ende müsste immer im Einzelfall genau geprüft werden, wo die Stadt sich noch engagieren kann, und was zurückgestellt werden soll.
Fragen und Antworten gab es in der Runde danach reichlich auszutauschen. Themen wie das Haushaltsdefizit, Grundstücksfragen, Gebäudemanagement, das Stellenmanagement in der Stadtverwaltung und die Preisgestaltung im Solebad wurden von den Teilnehmenden angesprochen und intensiv diskutiert.
Der Bürgermeister zeigte sich sehr gut im Thema und nahm gerne die ein oder andere Anregung und Kritik mit auf den Weg ins Stadthaus. Nach knapp zweistündiger Diskussion endete der Abend.
Der nächste Stammtisch der Kolpingsfamilie findet am 18. November 2026 um 19 Uhr wieder im Pesthaus statt. Thema ist eine Besinnung mit dem Präses der Kolpingsfamilie.

















