Werne. Am Freitag, 30. Januar, startet das Café Chaos in seiner Vortragsreihe im Jugendzentrum JuWeL ins neue Jahr. Der Schwerpunkt soll in diesem Jahr auf einführende Veranstaltungen liegen. Zum Auftakt beschäftigt sich die Reihe mit dem hochaktuellen Phänomen des Antisemitismus.
Antisemitismus ist kein Phänomen der Vergangenheit – er ist ein aktuelles gesellschaftliches Problem, das sich in unterschiedlichen Formen immer wieder Bahn bricht – insbesondere in Krisenzeiten.
Spätestens seit dem 7. Oktober 2023 und den Reaktionen darauf zeigt sich erneut, wie verbreitet und anschlussfähig antisemitische Denkmuster sind – auch dort, wo sie nicht immer sofort als solche erkannt werden. Dies führt dazu, dass jüdisches Leben unsicherer wird.
Doch was genau ist Antisemitismus eigentlich? Wie unterscheidet er sich von anderen Formen der Abwertung, wie z.B. Rassismus? Welche historischen Wurzeln hat er und welche Ausdrucksformen sind in der Gegenwart dominant? Was ist israelbezogener Antisemitismus und wie hängen Antisemitismus und Kapitalismus zusammen?
„Diesen Fragen wollen wir uns in einem einführenden Vortrag widmen. Ziel ist es, grundlegende Aspekte und Theorien der Antisemitismuskritik vorzustellen, die dabei helfen sollen, Antisemitismus zu erkennen und seine Funktionen in der Gesellschaft besser zu verstehen“, heißt es in der Einladung.
Der Vortrag richtet sich an alle, die sich mit dem Thema auseinandersetzen möchten – Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Im Anschluss gibt es Raum für Fragen und Diskussion. Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr. Einlass ist ab 19 Uhr, der Eintritt ist wie immer kostenlos und offen für Menschen jeden Alters.
Sollten sich kurzfristige Änderungen ergeben, werden diese auf der Facebook-Seite des Café Chaos‘ mitgeteilt: facebook.com/cafechaos.juwel






















