Werne. Politische Präsenz zeigten an zwei Info-Ständen am Schwanenplatz und am Eingang der Fußgängerzone am Samstag, 22. August 2026, zum einen der AfD-Kreisverband Unna und zum anderen Werner Bürgerinnen und Bürger, die sich gegen Rassismus und Antisemitismus einsetzen.
Mitglieder des Kreisverbands Unna der AfD um Sprecher Stephan Grubendorfer waren auf dem Schwanenplatz vertreten. Einmal im Monat wolle man so in Werne und abwechselnd in anderen Kreiskommunen mit den Bürgern ins Gespräch kommen, sagte Grubendorfer auf Nachfrage.
Um ein spezielles politisches Thema ginge es am Stand nicht, vielmehr wolle man „allgemeine Präsenz“ zeigen, um auch Mitglieder in Werne zu gewinnen, so der Kreissprecher. Ziel sei es, bei der nächsten Kommunalwahl den Einzug in den Rat zu schaffen.
Werner setzen Zeichen: Kein Platz für Rassismus und Antisemitismus
In Sichtweite am Eingang der Fußgängerzone hatten Werner Bürgerinnen und Bürger die AfD-Präsenz zum Anlass genommen, sich zu versammeln und so ihrerseits ein politisches Zeichen zu setzen.

„Wir wollen zeigen, dass die AfD in Werne nicht willkommen ist“, sagte David Storksberger, der den Info-Stand privat angemeldet hatte. Gekommen waren interessierte Bürger wie Mitglieder des Werner Bündnisses gegen Rechts (WBgR), verschiedener im Rat vertretenen Parteien sowie aus anderen Bereichen der Stadtgesellschaft.

„Werne ist eine weltoffene Stadt“, so Storksberger, Ratsmitglied Die Linke. Im Werner Rat werde ehrliche Politik gemacht und nach gemeinsamen Lösungen gesucht, sagte er. „Kein Platz in Werne für Rassismus, Nationalismus, Antisemitismus, Sexismus“, hieß es auf dem Banner am Stand.
Die Polizei war mit mehreren Beamten vertreten und verzeichnete einen ruhigen Ablauf an den angemeldeten Info-Ständen, wie Einsatzleiter Schröder von der Werner Polizeiwache gegenüber WERNEplus bestätigte.





















