Freitag, Januar 2, 2026

Neues Jahr startet mit Anschwimmen – Stromausfall legt Bad heute lahm

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Werne. Müdigkeit nach einer viel zu kurzen Silvesternacht? Davon war beim Team vom Solebad am ersten Öffnungstag des Jahres nichts zu spüren. Ein Grund dafür, dass das traditionelle Neujahrsanschwimmen erneut viele Menschen begeisterte.

Tags drauf (Freitag, 2. Januar) konnte das Bad wegen eines Stromausfalls infolge des nächtlichen Gewitters nicht öffnen. „Nun soll der Strom in Kürze wieder laufen, doch wir haben entschieden, heute nicht mehr zu öffnen. Die Sole hat nur noch 27 Grad und bei dem Wetter kriegen wir die Temperatur so schnell nicht wieder hoch“, berichtete Teamleiter Henrik Schmidt auf Nachfrage von WERNEplus.

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Ein umgestürzter Baum hatte während des Unwetters in der Nacht auf Freitag eine Oberleitung beschädigt und in Teilen von Werne für einen Stromausfall gesorgt. Davon war auch das Solebad betroffen.

Gelungenes Neujahrsschwimmen

Am Neujahrstag lief alles glatt: Schon 45 Minuten vor dem kostenfreien Einlass kamen die ersten Gäste zum Solebad. Zur Öffnung der Tür um 11 Uhr hatte sich dann bereits eine lange Schlange gebildet.

Rekordverdächtig war dann das, was mit dem Einlass geschah. Binnen gerade einmal neun Minuten erhielten über 210 kleine und erwachsene Solebad-Fans ihr Check-In-Bändchen und gelangten so in das Bad. Am Ende waren es rund 600.

Mittendrin Frank Gründken, einer der Geschäftsführer der Natur-Solebad Werne GmbH, der die vielen Menschen nicht nur begrüßte, sondern auch mit Süßem sowie einem Los für die Tombola ausstattete.  

„Für mich ist das jedes Jahr ein toller Einsatz und schon eine Tradition. Das passt gut, denn wir haben hier im Bad viel neu gemacht, aber auch immer die Tradition hochgehalten. Die Leute zu begrüßen, die hier zum Schwimmen an Neujahr kommen, ist etwas Besonderes. Dazu bekomme ich die guten Wünsche auch immer zurück“, so Frank Gründken mit einem Lächeln.

Neben einer gutgelaunten Katergymnastik gehörte zum Programm auch ein kleiner Shot zum Anstoßen auf das neue Jahr. Dieser war namentlich dem neuen Bürgermeister der Stadt gewidmet. Nachdem im Vorjahr noch „Last Christ“ am Beckenrand serviert worden war, hieß der Drink nun „First Hübchen“.  Lars Hübchen war allerdings ebenso so wenig vor Ort dabei wie Badleiter Jürgen Thöne.

Kalte Getränke gab es beim Auftakt im Solebad auf Wunsch natürlich auch im Becken. Foto: Volkmer

Die Begrüßung der vielen Gäste im Wasser und daneben übernahm der stellvertretende Bürgermeister Jörg Weber in Form einer kleinen Neujahrsansprache. Dabei blickte Weber auch in die erweiterte Nachbarschaft des Bades mit dem geplanten Surfpark samt künstlicher Welle: „Vielleicht haben wir die Chance, damit ein neues Ausrufezeichen am Rand unserer Stadt zu schaffen.“

Eine Rolle spielten bei der Rede auch die höheren Eintrittspreise, die ab sofort im Bad gelten. Weber empfahl, sich eine SoleCard zuzulegen, die die bestmöglichen Ermäßigungen von bis zu 20 Prozent Rabatt auf Einzeleintritte ermögliche.

Viele Bilder vom ersten Event des Jahres im Solebad gibt es in unserer Galerie.

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