8 Thesen statt Programm: So stellt sich die SPD Wernes Zukunft vor

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Werne. „Ein Wahlprogramm, das schnell von der Realität eingeholt wird – das wollten wir nicht. Wir haben acht Thesen bzw. Ideen aufgestellt, wie wir uns Werne in den nächsten Jahrzehnten vorstellen“, betont Sven Linnemann, Ortsvereinsvorsitzender der SPD in der Lippestadt. Das Wahlkampfmotto lautet in allen Bereichen „Werne weiter denken“.

Lars Hübchen, Bürgermeisterkandidat der Sozialdemokraten, ergänzt: „Wir wollen den Bürgerinnen und Bürgern zeigen, was wir konkret machen wollen, unsere Schwerpunkte und unsere Haltung.“

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Zwei der acht Kernthesen hatte Hübchen bereits bei seiner Vorstellung als Bewerber um das Bürgermeisteramt in den Fokus gerückt: familienfreundliche Stadt Werne und die wirtschaftliche Entwicklung.

Das SPD-Team für den neuen Stadtrat habe zudem die Köpfe zusammengesteckt und weitere Ideen entwickelt. In Sachen Verkehr und Mobilität auch in den Randbezirken setzen die Sozialdemokraten auf den neuen Nahverkehrsplan des Kreises Unna, der „das Busnetz revolutionieren“ werde. Für mehr Radverkehr, Tempo-30-Zonen in sensiblen Bereichen und sichere
Schulwege will sich die SPD einsetzen.

Soziale Teilhabe für alle spielt in der Vision der Partei ebenfalls eine große Rolle. Ehrenamtliche Soziallotsen könnten dabei helfen, dass die Menschen das erhalten, was ihnen zusteht – von Anträgen über Beratungsangeboten bis hin zu kultureller Teilhabe. Barrierefreiheit, nicht nur baulich, sondern auch sozial und digital, sei ein weiteres Ziel.

Mehr Grünflächen und schattige Plätze wollen die Sozialdemkraten, um dem Klimawandel zu begegnen. „Die Stadt Werne verfügt über ein Klimaschutzkonzept, das bislang nur in Teilen umgesetzt ist. Hier müssten wir weiter sein, müssen endlich Tempo aufnehmen und die Maßnahmen angehen“, sagt Lars Hübchen.

Das gelte ebenso für den Bereich Digitalisierung und Bürgerservice. „Es kann nicht sein, dass ein Antrag wie der zur digitalen Sperrmüllkarte fast fünf Jahre bis zur Umsetzung braucht. Wir fordern klare Prioritäten und einen klaren Fahrplan, der Leistungen für die Bürger in den Mittelpunkt stellt. Da müssen wir einfach schneller werden“, nennt Sven Linnemann nur ein Beispiel.

Und schließlich wollen die Sozialdemokraten Werne im Bereich „Bildung und Schulinfrastruktur“ weiter denken. Die Sanierung des Anne-Frank-Gymnasiums sieht die SPD als eine der wichtigsten Aufgaben der kommenden Legislaturperiode. „Wir wollen weiter in moderne Sportstätten investieren und städtische Anlagen besser instand halten“, heißt es weiter.

„Wir leben in Zeiten der Veränderungen, die wir mutig angehen wollen. Wir müssen einen Gesamt-Haushalt aufstellen, der die Weichen stellt und uns fragen: Was lassen wir, um anderes zu finanzieren“, betont Lars Hübchen und will die Einnahmebasis verbreitern. Das ginge nur über die Gewerbesteuern. „Wir brauchen zusätzliche Wirtschaftskraft, um unser Gemeinwesen zu finanzieren“, so der SPD-Bürgermeisterkandidat weiter. Ein Kassensturz sei dafür nicht notwendig: „Wir wissen, wie es um unseren Haushalt steht.“

Die ausführlichen Wahlthesen der SPD Werne für die Kommunalwahl 2025 finden Sie hier.

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