Werne. Die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Werne möchte prüfen lassen, ob digitale Zugangslösungen den Service am Wertstoffhof verbessern können. Dazu hat die Fraktion einen entsprechenden Antrag an den Betriebsausschuss des Kommunalbetriebs Werne eingebracht.
„Viele Kommunen sammeln bereits Erfahrungen mit digitalen Zugangssystemen. Wir wollen ergebnisoffen prüfen, ob solche Lösungen auch für Werne Vorteile bringen können“, erklärt die FDP-Fraktionsvorsitzende Claudia Lange.
Denkbar seien beispielsweise digitale Kundenkarten, App-Lösungen oder Zeitfensterbuchungen. Das Ziel sei es, Wartezeiten zu reduzieren, Stoßzeiten besser zu steuern und die Nutzung des Wertstoffhofs komfortabler zu gestalten. Gleichzeitig könnten Zugangsberechtigungen einfacher überprüft und missbräuchliche Anlieferungen besser verhindert werden.
„Es geht uns ausdrücklich nicht um die Einführung einer bestimmten Technik. Vielmehr soll der Kommunalbetrieb untersuchen, welche Lösungen technisch, wirtschaftlich und datenschutzrechtlich sinnvoll wären“, so die Fraktionsvorsitzende.
„Gerade weil auch über die zukünftige Organisation von Bauhof und Wertstoffhof diskutiert wird, sollten digitale Möglichkeiten frühzeitig mitgedacht werden. Digitalisierung darf nicht erst am Ende eines Planungsprozesses eine Rolle spielen“, so Lange.
Die Ergebnisse der Prüfung sollen anschließend dem Betriebsausschuss vorgestellt werden, beantragen die Liberalen.
Auch wenn die Stadt Werne aktuell die Abgabe und Auslagerung des Wertstoffhofes plant, bekräftigte Claudia Lange gegenüber WERNEplus: „Ganz gleich, wie die Zukunft des Werstoffhofs geregelt werden wird, sollte man digitale Zugangsoptionen, buchbare Zeitfenster etc. bei den Planungen mit einbeziehen. Bislang ist in dieser Richtung ‚Reorganisation‘ seit 2024 auch nicht wirklich etwas passiert. Also macht es unserer Ansicht nach absolut Sinn, solche Optionen ins Blickfeld zu nehmen, auch falls irgendetwas irgendwohin ausgelagert werden sollte.“





















