Werne. Die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Werne gratuliert Jonathan Dammermann zur Wahl in die Landschaftsversammlung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Die Landschaftsversammlung trat am Donnerstag, 22. Januar, in Münster zu ihrer ersten Sitzung zusammen und konstituierte sich für die neue Wahlperiode.
Jonathan Dammermann gehört künftig zu den vier FDP-Abgeordneten aus ganz Westfalen. Mit ihm verfügt Werne nun über zwei Mitglieder in der Landschaftsversammlung: Neben Dammermann (FDP) ist weiterhin Wilhelm Jasperneite (CDU) vertreten. “Das ist eine erfreuliche Stärkung der kommunalen Stimme Wernes auf Ebene des LWL”, so die FDP-Fraktionsvorsitzende im Rat der Stadt Werne, Claudia Lange.
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ist ein Kommunalverband, der im Auftrag der westfälisch-lippischen Kreise Aufgaben etwa in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie sowie in Kultur und Denkmalpflege wahrnimmt. Er finanziert sich über die sogenannte Landschaftsumlage, die von den Kreisen und kreisfreien Städten erhoben wird.
Für die erste Sitzung zeichnet sich bereits ein zentrales Thema ab: Die Senkung der Landschaftsumlage. Claudia Lange sieht darin eine positive Perspektive für die kommunalen Finanzen: “Eine Absenkung bedeutet für die Kreise eine Entlastung im Haushalt, die aus unserer Sicht an die Städte weitergegeben werden muss. Für unsere laufenden Haushaltsberatungen ist das ein wichtiges Signal.”
Dammermann will sich im Bereich der Jugendhilfe engagieren: “Im LWL will ich dazu beitragen, die Jugendhilfe moderner, digitaler und wirksamer machen. Wir brauchen Systeme, die junge Menschen stärken, Familien unterstützen und Kommunen planbar entlasten. Wettbewerb und Vielfalt freier Träger, echte Teilhabe, Prävention und Digitalisierung sind dafür zentrale Hebel.”
Lange gratulierte Dammermann im Namen der FDP-Fraktion zur Wahl: “Wir freuen uns sehr, dass mit Jonathan Dammermann ein engagierter Vertreter aus unseren Reihen künftig Verantwortung im LWL übernimmt und zugleich die Interessen unserer Stadt artikuliert.”






















