Werne. Die Fahrbahn- und Verkehrsmarkierungen im gesamten Werner Stadtgebiet sollen überprüft und ihr Zustand bis zum 31. März 2026 bewertet werden. Das fordert die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen in einem Antrag an den Ausschuss für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz (UVK).
Auf Grundlage dieser Bestandsaufnahme solle die Verwaltung eine Prioritätenliste für eine zeitnahe Erneuerung erstellen. Dabei sollten insbesondere Schulwege, Wege vor Kindertagesstätten sowie Bereiche mit hohem Fuß- und Radverkehrsanteil hervorgehoben werden.
Die Verwaltung solle dann unter Berücksichtigung der Belange des Rad- und Fußverkehrs wie beispielsweise sichere Radstreifen, Fahrradpiktogramme oder Querungshilfen überprüfen, wie dies zeitnah umgesetzt werden könne.
„In verschiedenen Bereichen des Stadtgebiets sind Fahrbahn- und sonstige Verkehrsmarkierungen stark verblasst oder nicht mehr erkennbar“, argumentieren Fraktionssprecher Benedikt Striepens und der sachkundige Bürger Andreas Drohmann. Dies beeinträchtige die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden, insbesondere jedoch für den Fuß- und Radverkehr.

Mit der geforderten systematischen Erneuerung – eine klare Priorisierung inklusive – ließen sich Unfälle vermeiden, Schulwege sichern und die Attraktivität des Rad- und Fußverkehrs in Werne erhöhen, zeigen sich beide überzeugt.
Mit Blick auf die Kosten verweisen Striepens und Drohmann auf die Möglichkeit, Fördermittel zu beantragen. Laut der Richtlinien des Landes NRW seien auch Markierungsarbeiten förderfähig.
Der Verkehrsausschuss hat den Grünen-Antrag am Donnerstag, 8. Januar 2025, auf der Tagesordnung (17.30 Uhr, Stadthaus, großer Sitzungsraum EG).






















