Sonntag, April 5, 2026

Bezirksausschuss für zwei Fußgänger-Überwege in Stockum

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Werne/Stockum. Für sichere Schulwege soll an der Werner Straße in Stockum (Höhe Ehrenmal) anstelle der vorhandenen Querungshilfe ein Fußgängerüberweg geschaffen werden. Dieser Antrag der FDP-Fraktion wurde jetzt erneut im Bezirksausschuss Stockum beraten.

Für die Maßnahme sollen Stockumer Infrastrukturmittel – pro Jahr werden 15.000 Euro bereitgestellt – verwendet werden.

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In der Sitzung des Gremiums am Mittwoch, 3. Mai 2023, im Dorfgemeinschaftshaus in Horst begründete die Fraktionsvorsitzende der Liberalen, Claudia Lange, den Antrag. Der Fußgängerüberweg diene der Sicherung des Schulwegs vieler Kinder aus dem Stadtgebiet nördlich der Werner Straße zur Kardinal-von-Galen-Schule, hieß es. Positiv wurde die Erweiterung der Tempo-30-Zone an dieser Stelle als Sicherheitsmaßnahme bewertet.

Ein weiterer Fußgängerüberweg soll an der Panhoff-Stiftung anstelle der vorhandenen Querungshilfe entstehen, hieß es. Zuvor müsse man noch prüfen, ob die technischen Voraussetzungen an dieser Stelle gegeben seien, gab Ausschussvorsitzender Markus Rusche (CDU) zu bedenken.

Der Bezirksausschuss beriet im Dorfgemeinschaftshaus Horst über die Verkehrssicherheit in Stockum. Foto: Gaby Brüggemann

Tiefbauamtsleiter Adrian Kersting wies auf die Zuständigkeit von Straßen.NRW an der Landesstraße hin. Der Baulastträger könne auch ein Veto einlegen.

Auch an der Panhoff-Stiftung soll die Straßenüberquerung sicherer gemacht werden. Foto: Wagner

Die Kosten für einen Fußgängerüberweg bezifferte Kersting mit ca. 25.000 Euro, die für Tiefbauarbeiten, Beleuchtung, Barrierefreiheit und Beschilderung eingeplant werden müssten. Weil in 2022 keine Infrastrukturmittel abgerufen worden seien, verfügt man in Stockum derzeit also über 30.000 Euro, die zunächst für einen Fußgängerüberweg genügen würden.

In Ausschuss schlossen sich die anderen Fraktionen den Investitionen in mehr Sicherheit für Fußgänger an und einigten sich darauf, den Antrag der FDP um einen zweiten Überweg an der Panhoff-Stiftung zu erweitern. Man könne die Maßnahmen gegebenenfalls auch splitten und besser in zwei Jahren umsetzen, hieß es abschließend.

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