Mittwoch, Februar 25, 2026

„Windhund“ Kathrin Kötter sichert Stadt Werne zusätzliche Millionenförderung

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Werne. Der vergangene Schul- und Sportausschuss hatte auf den ersten Blick nicht viele Höhepunkte zu bieten. Beim Punkt „Mitteilungen und Anfragen“ gab es dann aber Blumen und viele lobende Worte als Dank für eine millionenschwere Kostenreduzierung beim Anbau der Wiehagenschule.

Um die 5,5 Millionen Euro kostet die bauliche Erweiterung der Wiehagenschule bekanntlich. Nach dem Abriss der Turnhalle laufen die Arbeiten bereits auf Hochtouren. Positive Nachrichten gab es am vergangenen Donnerstag (18.09.2025) besonders für den Kämmerer, denn die Stadtkasse wird bei diesem Vorhaben deutlich entlastet.

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„Mitte August haben wir die erfreuliche Mitteilung bekommen, dass die Stadt Werne im Rahmen des ‚Windhundverfahrens‘ (das auf Schnelligkeit bei der Antragsstellung basiert, Anm. d. Red.) zusätzliche Fördermittel für den Erweiterungsbau an der Wiehagenschule gewährt bekommen hat“, sagte Schulamtsleiterin Kathrin Kötter. Die zusätzliche Förderung sei unter anderem dadurch möglich gewesen, weil sie den Antrag bereits am 1. Januar gestellt habe.

Schulamtsleiterin Kathrin Kötter sorgte mit ihrem Team für zusätzliche Fördermittel. Archivfoto: Prokofev

„Das haben wir Kathrin Kötter zu verdanken – durch ihren großen Einsatz“, würdigte Philipp Gärtner (CDU), stellvertretender Ausschussvorsitzender, das Engagement der Schulamtsleiterin. Und Vorsitzende Marita Funhoff (SPD) überreichte unter großem Applaus aller Fraktionen gleich einen Blumenstrauß an die verdutzte Abteilungsleiterin.

Ursprünglich standen aus dem „Investitionsprogramm Ganztagsausbau“ Fördermittel in Höhe von rund 991.300 Euro für den Erweiterungsbau der Wiehagenschule zur Verfügung. Durch die erfolgreiche Teilnahme am „Windhundverfahren“ erhielt die Stadt Wene jetzt weitere Fördermittel in Höhe von circa 1,3 Millionen Euro.

„Für die Durchführung von Investitionsmaßnahmen zum Ausbau ganztägiger Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder im Grundschulalter erhalten wir nun rund 2,3 Millionen Euro. Wir freuen uns über die zusätzliche Zuwendung, die die Belastung auf den städtischen Haushalt reduziert“, so Kathrin Kötter abschließend.

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