Werne. Sanierung in einem Zug („Big Bang“) oder doch ein Neubau für das Anne-Frank-Gymnasium? Diese Entscheidung sollte am 10. März 2026 im Betriebsausschuss für den Kommunalbetrieb Werne eigentlich fallen. Doch wie in der KBW-Sondersitzung am vergangenen Donnerstag bekannt wurde, ist ein Aufschub notwendig.
Eine mögliche Bundesförderung über rund 12,8 Millionen Euro (verteilt über zwölf Jahre) sieht eine umfassende Wirtschaftlichkeitsprüfung vor. Diese wird von der Verwaltung nun vorbereitet.
„Die Mittel erhält die Stadt Werne auf der Grundlage des NRW-Infrastrukturgesetz 2025 bis 2036. Vorausgesetzt wird eine ‚angemessene Wirtschaftlichkeitsbetrachtung‘. Da diese sicherlich als Teil der Entscheidungsgrundlage betrachtet werden muss, allerdings nicht vor dem 10. März 2026 abgeschlossen werden kann, wird hier noch keine Entscheidung möglich sein“, bestätigte Dr. Tobias Gehrke, Leiter des Kommunalbetriebs Werne, auf Nachfrage.
Und weiter: „Zum aktuellen Zeitpunkt gehen wir davon aus, dass die Mittel (12,8 Mio. Euro, Anm. d. Red.) vollständig zugunsten des AFG verwendet werden können.“
In der kommenden Sitzung soll es dann nur weitere Informationen zum Sachstand sowie Ergebnisse des internen Workshops mit der Schulgemeinde geben.






















