TV Werne fehlt der Rhythmus: 1:3-Niederlage gegen ein Top-Team

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Werne. Die Oberliga-Volleyballerinnen des TV Werne haben ihr drittes Saisonspiel beim SC Hennen 1:3 (20:25 20:25 25:16, 24:26) verloren. Nach vierwöchiger Spielpause gab es gegen den Tabellenzweiten eine knappe Niederlage.  

Der TV Werne ging geschwächt in die Begegnung gegen den langjährigen Konkurrenten. In Steffi Buhl, Jana Rudnik, Kim Varlemann und Anna Jäger fehlten vier wichtige Spielerinnen. Mira Struwe und Annika Lembcke konnten nur angeschlagen auflaufen. „Wenn man die schwierigen Umstände sieht, haben wir dafür ein sehr gutes Spiel gemacht. Unser letztes Spiel ist vier Wochen her und verletzungsbedingt konnten wir auch nicht spielnah trainieren“, erklärt Trainer Bronek Bakiewicz den fehlenden Rhythmus. „Dass wir dann gegen eine der Top-Mannschaften der Oberliga so nah an einem Punktgewinn dran sind, ist schon eine starke Leistung. Schade, dass wir uns nicht mit etwas Zählbarem belohnt haben.“ 

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Der TV Werne zeigte über das gesamte Spiel viele hochklassige Aktionen, die sich mit Phasen abwechselten, in denen nichts ging. Das ist sehr typisch für eine Mannschaft, der der Spielrhythmus fehlt. Gerade den Start in die Begegnung verpatzte Werne komplett. Im dritten Durchgang hatte sich das Team dann endlich ins Spiel gekämpft, obwohl es für Mira Struwe aufgrund ihrer Fußverletzung nicht mehr weiterging. Nachdem Struwe ausfiel, musste Bakiewicz umdisponieren. So kam Mira Pollak, die eigentlich in der Bezirksklasse einige Ligen tiefer spielt, zu ihren ersten Oberligapunkten. Außerdem machte Julia Rieger einen sehr guten Job auf der ihr unbekannten Position. 

 „Hennen hatte einen sehr guten, hohen Block. Diese Spielsituationen konnten wir im Training einfach nicht einstudieren. Dafür haben wir es zum Ende des Spiels aber immer besser gemacht und konnten uns einige Male zu direkten Punkten durchsetzen“, erklärt Bakiewicz. „Den vierten Satz verlieren wir leider unglaublich knapp, weil wir fünf Aufschlagfehler machen. Das ist natürlich extrem bitter. Aber abgesehen vom Resultat war das ein sehr positives Spiel, das Mut für die nächsten Wochen macht.“

In zwei Wochen empfängt Werne als Fünfter dann seinen Tabellennachbarn VoR Paderborn (Platz 4) in der Ballspielhalle. – Juri Kollhoff –  

TV Werne: Greta Stach, Mira Pollak, Jenny Böttger, Chiara Grewe, Nora Krock, Annika Lembcke, Lisa Krüger, Marla Bergmann, Theresa Rottmann, Leia Budde, Julia Rieger, Mira Struwe 

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