24:29 in Gladbeck – deutlicher Dämpfer für Handball-Damen

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Werne. Eine empfindliche Niederlage mussten die Handball-Damen des TV Werne beim VfL Gladbeck einstecken. 24:29 (12:12) hieß es am Schluss, Trainer Ingo Wagner sprach von einem „gebrauchten Tag“.

Wagner sah „das schlechteste Saisonspiel gegen einen Gegner, der nicht übermächtig war. Heute wären sicherlich zwei Punkte für uns drin gewesen.“ Doch die Werner Frauen waren in der Deckung zu anfällig, weil zu passiv und nicht nahe genug an den Gegenspielerinnen. Die Fehler in der TV-Abwehr nutzten die Gladbecker immer wieder und kamen frei vor Torfrau Melina Kalwey zu guten Wurfgelegenheiten. „29 Gegentore sind gegen so eine Mannschaft definitiv zu viel“, ärgerte sich der Coach, der auf vier Stammkräfte verzichten musste.

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Die ersten 20 Minuten gehörten allerdings dem TV Werne. Durch zwei Siebenmeter von Miriam Siebels, zwei Treffern von Janina Schöpper und einem Tor von Myriam Hins führte der TVW schnell mit 5:2. Als Werne dann zwei Zweiminutenstrafen gegen Sonja Plotek und Anne Klostermann kassierte, drehten die Gastgerinnen das Spiel.

Eine tolle Siebenmeterquote verzeichnete Miriam Siebels gegen Gladbeck. Sechsmal trat sie zum Strafwurf an, sechsmal verwandelte sie. Archivfoto: MSW

Bis zur Pause konnte der TV Werne zwar ausgleichen, doch nach dem Seitenwechsel schraubten die Gladbeckerinnen die Führung innerhalb von sechs Minuten von 19:17 auf 25:19. Diesen Vorsprung holte das Team von Ingo Wagner nicht mehr auf trotz einer starken Miriam Siebels, die insgesamt sieben Treffer erzielte und alle sechs Siebenmeter für den TV Werne sicher verwandelte.

Mit 4:2-Punkten nach drei Saisonspielen liegen die Werner Handball-Damen hinter den verlustpunktfreien Teams aus Soest und Gladbeck auf Rang drei in der Tabelle der Landesliga.

Erst in vier Wochen steht für die TV-Damen das nächste Meisterschaftsspiel auf dem Programm. Am Samstag, 29. Oktober, kommt der ASC Dortmund 2 nach Werne. Anwurf ist um 19 Uhr in der Lindert-Sporthalle.

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