Auch ohne Christoph Henke feiern LippeBaskets nächsten Sieg

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Werne. Auch ohne Headcoach Christoph Henke, der positiv auf das Coronavirus getestet wurde, setzten die LippeBaskets ihre Siegesserie fort.

Gegen Salzkotten hatte Werne nur im ersten Viertel Probleme gegen die Gäste, gewann am Ende aber deutlich mit 79:58 (16:16, 23:11, 19:13, 21:18). Henke-Vertreter Jan König, eigentlich Spielertrainer der zweiten Mannschaft, meinte nach der Schlusssirene: „Nach einem nervösen Beginn haben wir richtig viel Druck entwickelt und Salzkotten über das ganze Feld gejagt. Die waren mit ihren acht Spielern am Ende richtig platt. Die Jungs haben mir es wirklich leicht gemacht.“

Sein Team kam schwer ins Spiel, vergab oftmals leichte Körbe, während Salzkotten in dieser Phase eiskalt blieb. So setzten sich die Gäste über 14:11 und 16:12 ein wenig ab. Bei einem Fast-Break verpasste der Gegner per Korbleger den Vorsprung weiter auszubauen. Das war der Weckruf für die LippeBaskets, die tatsächlich den ersten Durchgang noch ausgeglichen gestalteten (16:16).

Im zweiten Viertel lief dann der LippeBaskets-Express. Mit 23:11 ging dieser Abschnitt klar an die Gastgeber, die mit einer Zwölf-Punkte-Führung die Kabine aufsuchten. König stimmte sich noch kurz telefonisch mit Christoph Henke ab, dann ging es weiter.

Interimscoach Jan König freute sich über den „unfassbar großen Spaß“ der LippeBaskets Werne. Foto: Wagner

Das Team des Interimscoach hielt auch danach die Konzentration vor allem in der Defensive hoch. Bezeichnend für die überlegene Fitness war der gewonnene Rebound von Nils Brinkmann, der beim anschließend Gegenzug zum 50:31 – inklusive eines Freiwurfs – vollendete. Anschließend punktete auch Janne Bromisch fleißig, Noubisse gelang ein Dunking und Fred Meinert agierte traumhaft sicher von der Drei-Punkte-Linie. So brachten die LippeBaskets den Erfolg locker über die Zeit.

Die defensivstärkste Mannschaft der Liga beendete die Hinrunde auch ohne ihren Chefcoach mit einem Sieg. Bereits am kommenden Samstag (20 Uhr, Ballspielhalle) startet die Rückserie mit einem Heimspiel gegen Iserlohn. Dann wohl wieder mit Christoph Henke, dem es gut geht und die Quarantäne bis dahin wohl verlassen haben dürfte. „Die Jungs haben unfassbar viel Spaß. Klar, dass sie mit Christoph die Serie weiter fortsetzen wollen“, so Jan König, der nach zweiter und erster Mannschaft dann noch auf einem Geburtstag eingeladen war. In Feierlaune war er definitiv.

LBW: Wiedey 4, Cramer 4, Brinkmann 8/1, Eckardt, Mersch 4, Meinert 12/4, Keuthen, Noubissi 23/3, Barkowski 2, Bredt 5, Brachhaus, Bromisch 17/1

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