„Dreckiger Sieg“: Trainer Bakiewicz nimmt das M-Wort in den Mund

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Werne. Die Oberliga-Volleyballerinnen des TV Werne bauen ihre imposante Siegesserie mit einem weiteren 3:0-Erfolg aus. Auch gegen den BW Sande bleibt das Werner Team von Bronek Bakiewicz und Philipp Zurwieden ohne Satzverlust. So knapp wie in diesem Spiel war es in dieser Saison allerdings noch nicht. Der TVW setzte sich in allen drei Durchgängen mit dem Minimalabstand von zwei Punkten durch. 

TV Werne – BW Sande 3:0 (25:23, 25:23, 27:25)

So knapp hätte es für den Geschmack von Trainer Bronek Bakiewicz natürlich nicht sein müssen. „Wir freuen uns über die drei Punkte, aber mit der Leistung waren wir nicht unbedingt zufrieden. Das Spiel hätten wir höher gewinnen müssen.“

Im Vergleich zu den bisherigen Spielen fiel das Niveau tatsächlich ab. Dafür war die Begegnung umso spannender. Werne konnte sich immer wieder absetzen, ließ Sande dann aber wieder ins Spiel zurückkommen. Die ehemalige Werner Spielerin Jana Reininghaus kam für Sande zu einigen Punkten. Trotzdem hatte Werne das Spiel immer im Griff, auch als Sande im dritten Durchgang zwei Satzbälle hatte.

Beim Spielstand von 23:24 und 24:25 blieb Werne nervenstark und konnte beide Satzbälle dank souveräner Angriffe abwehren. Mit der Siegesserie im Rücken hat der TV Werne das Selbstbewusstsein auch in knappen Spielabschnitten ruhig zu bleiben. Ins Auge fielen auch taktische Anpassungen im Werner Angriffsspiel wie die Einführung des Einbeiners. Das will der TVW für die kommenden Partien noch intensivieren, um im Angriff noch unberechenbarer zu werden. 

„Heute hatte man das Gefühl, dass es ein Kampf zwischen Schlange und Kaninchen war. Leider waren wir dabei nicht immer die Schlange, die man als Tabellenführer sein kann. Wir haben an der einen oder anderen Stelle den nötigen Biss vermissen lassen“, erklärt Bakiewicz. „Wie man so schön sagt. Das war ein dreckiger Sieg, aber wenn man solche Spiele gewinnt, kann man auch Meister werden.“ 

Meisterschaftsgedanken bleiben bei der aktuellen Siegesserie natürlich nicht aus. Am kommenden Sonntag trifft der TV Werne dann als Spitzenreiter auf seinen direkten Verfolger USC Münster III. Spätestens nach diesem Spiel wird der TV Werne auch über eine Anpassung seines Saisonziels sprechen. 

TVW: Jenny Böttger, Franziska Warnecke, Lisa Krüger, Marla Bergmann, Chiara Grewe, Kim Varlemann, Leia Budde, Mira Struwe, Theresa Rottmann, Julia Trilken

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