Landesligist Werner SC leistet sich haarsträubende Fehler

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Werne. Zwei Gegentore nach katastrophalen Abwehrfehlern brachten den Werner SC beim Auswärtsspiel in Senden auf die Verliererstraße. Und weil der WSC klare Torchancen nicht nutzte, fiel die Niederlage mit 0:3 (0:2) auch deutlich aus.

„Hinten müssen wir besser werden und vorne die Tore machen“, fasste ein restlos bedienter Lars Müller nach der Partie gegen den VfL Senden zusammen. Schon vor dem Anpfiff der Partie musste der WSC-Coach Rückschläge wegstecken und die Startaufstellung kurzfristig ändern. Zu den ohnehin verletzten Spielern Marvin Stöver und Yannick Lachowicz kamen drei weitere Ausfälle hinzu, denn beim Aufwärmen verletzten sich Torhüter Jan Trahe, Mittelfeldakteur Brian Wolff und Stürmer Jannik Prinz.

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Nach fünf Minuten gingen die Gastgeber in Führung. Der sonst so zuverlässige Nico Holtmann verschätzte sich bei einer Kopfballrückgabe zu seinem Torhüter Jan Pollak, ein Sendener passte den Ball auf seinen Mitspieler, der aus kurzer Distanz einschob. Auch beim zweiten Gegentor leisteten die Werner Spieler tatkräftige Mithilfe. Einen Rückpass von Kapitän „Zorro“ Martinovic passte Jan Pollak direkt auf einen Sendener, der den WSC-Schlussmann mit einer Bogenlampe überwand.

In der Folge bemühten sich die Werner um den Anschlusstreffer. Marc Schwerbrock versuchte es mit einem Schuss aus 20 Metern, Domink Hennes scheiterte aus 17 Metern am VfL-Keeper genauso wie Nico Holtmann zwei Minuten danach. Die größte Chance vergab Hennes fünf Minuten vor der Pause, als er eine Holtmann-Flanke freistehend am Tor vorbeiköpfte. Bei den Offensivbemühungen liefen die Werner aber immer wieder in schnell vorgetragene Gegenstöße der Gastgeber. Zweimal musste Pollak in höchster Not retten.

Der WSC hatte durchaus Torchancen. In der Schlussphase behinderten sich Dominik Hennes und Amer Masic beim Kopfballversuch gegenseitig. Der Ball flog über das Sendener Tor. Foto: MSW

Nach dem Seitenwechsel änderte sich nichts am wenig konstruktivem WSC-Aufbauspiel. Vieles blieb Stückwerk, oft kamen die Pässe nicht beim Mitspieler an, sodass meistens mit langen Bällen der Erfolg gesucht wurde. Sekunden nach seiner Einwechslung hatte Chris Thannheiser den Anschlusstreffer auf dem Fuß, doch er scheiterte an der vielbeinigen Abwehr der Sendener. Als die Werner in der Schlussphase alles auf eine Karte setzten, machten die Sendener mit dem dritten Treffer alles klar.

So hofft der Werner SC am kommenden Sonntag, 28. August, gegen den SC Altenrheine auf das erste Erfolgserlebnis. Anstoß ist um 15 Uhr im Lindert.

WSC: Pollak – Martinovic, Poggenpohl (80. Daoudi), Holtmann, Masic, C. Lachowicz, Gün (80. Abdinghoff), Hennes, Becker (62. Thannheiser), Schwerbrock, Saado

Tore: 1:0 (5.), 2:0 (29.), 3:0 (90.+5)

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