Olympische Distanz: Triathlet Björn Kräher landet im vorderen Drittel

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Werne. TV-Wasserfreund Björn Kräher suchte sich für sein Saison-Highlight den IRONMAN 5150 in Westfriesland aus. Das Format 5150 steht für die Gesamtdistanz von 51,5 Kilometer, die auf die Athleten wartete. Begleitet wurde Kräher von seinem Sohn Paul.

1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und zehn Kilometer Laufen standen auf dem Plan, Krähers Premiere auf dieser Distanz.

Um 9 Uhr bei bestem Wettkampfwetter mit einer kleinen Küstenbrise fiel der Startschuss für die 380 Teilnehmenden. Gestartet wurde das Schwimmen im Markermeer im sogenannten Rolling-Start. Alle fünf Sekunden gingen zwei Athleten in Wasser.

Bei steigendem Wellengang kämpfte sich Kräher nach 1.500 Meter in guten 30 Minuten durch das Feld zum Schwimmausstieg.

Nach einem guten Wechsel ging es auf die 40 Kilometer lange Radstrecke, die Paradedisziplin des Wasserfreundes. Mit einer Durchschnitts-Geschwindigkeit von 36 km/h fuhr er sich auf der schönen Radstrecke entlang am Markermeer im Feld nach vorne und stellte nach 64 Minuten sein Rad wieder in die Wechselzone.

Der abschließende Zehn-Kilometer-Lauf führte die Teilnehmenden durch die schöne Altstadt von Hoorn. Mit ein paar muskulären Problemen, aber angefeuert durch Freunde, Familie und vielen Zuschauern an der Strecke, kämpfte sich Björn Kräher über den roten Teppich nach 51 Minuten ins Ziel.

In der Endabrechnung hieß das nach starken 2:34 Stunden Platz 55 bei 380 gewerteten Teilnehmern, also weit vorne im ersten Drittel.

Paul Kräher lief über fünf Kilometer auf den vierten Platz. Foto: Marcus Neuhaus
Paul Kräher lief über fünf Kilometer auf den vierten Platz. Foto: Marcus Neuhaus

Paul Kräher verpasst das Treppchen beim IRONMAN Night Run nur knapp

Im Vorfeld des IRONMAN Wettkampfes seines Vaters nahm Paul Kräher beim Nightrun über fünf Kilometer teil.

Der erst 11-jährige Werner flog förmlich über die Strecke und kam beim Lauf durch die Altstadt von Hoorn bereits nach 21 Minuten als Vierter von 180 Startern ins Ziel.

Das Podium verpasste er so denkbar knapp, was seine Freude und die seiner Eltern in keinster Weise schmälerte. Mutter Simone Kräher genoss den Lauf und folgte dem Sprössling in guten 29 Minuten ins Ziel.

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