Donnerstag, Mai 30, 2024

Radrennfahrer Fabian Peplau lässt bei erster Rundfahrt aufhorchen

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Werne. Kurz vor dem Monatswechsel waren Starter/innen des RSC Werne in verschiedenen Wettbewerben aktiv. Besonders erwähnenswert: Fabian Peplau belegte bei seiner ersten UCI-Mehrtagesrundfahrt in den Niederlanden den 85. Platz.

MTB Marathon Festival am Rursee

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Das letzte Juni-Wochenende verbrachten Ina und Marcel Meinert sowie Heiko Schmidt in der Eifel. Im Rahmen des Marathons in Einruhr startet Marcel über die Langstrecke (95km/2500hm) und ist 18. in der Gesamtwertung der Männer (6. Platz in seiner Altersklasse) geworden. Über 50 Kilometer und 1.250 Höhenmeter nahm Schmidt teil und wurde 61. des gesamten Feldes.

Einen Platz auf dem Podium konnte Ina Meinert einnehmen. Ihr Fokus liegt aktuell verstärkt auf dem Training für einen Halbmarathon im Laufen und weniger auf zwei Rädern. Laut Meinert lief es ganz zufriedenstellend, als sie über die 30 Kilometer lange Kurzstrecke mit mehr als 500 Höhenmetern den vierten Platz im Gesamtfeld der Frauen und damit den zweiten Platz in ihrer Altersklasse belegte. Der vierte Rang ist deutlich höher zu bewerten, da sie zusammen mit der Lizenzklasse gestartet ist und viele Konkurrentinnen hinter sich lassen konnte.

Ina Meinert (ganz links) sprang beim MTB Marathon Festival am Rursee auf das Treppchen. Foto: RSC

Dercken gewinnt internes Bergzeitfahren

Beim 8,5 Kilometer langen Bergzeitfahren konnte Peter Dercken die interne Vereinsmeisterschaft für sich entscheiden. Das Rennen fügte sich in ein großes Radsportfest im Sauerland ein, dass nebenbei noch die deutschen Meisterschaften im Straßenrennen sowie Zeitfahren in den entsprechenden Eliteklassen beinhaltet hat.

Erste Rundfahrt für Embrace The World Team

Am letzten Wochenende stand die erste UCI Rundfahrt in der Nähe von Eindhoven an. Es galt vier Etappen in drei Tagen zu absolvieren. Betreut durch Teamchef Frederik Kremer und dem Vorsitzenden des RSC 79 Werne, Frank Volmerg, stand das Team am Freitag pünktlich 18 Uhr am Start über die ersten 110 Kilometer Renndistanz.

Ein internationales Fahrerfeld von 160 Fahrern gemischt aus Nationalteams, Nachwuchssportgruppen namhafter Profiteams und Sportgruppen der deutschen Bundesliga gingen äußert ambitioniert ins Rennen. Schon vor dem offiziellen Start gab es die ersten schweren Stürze. Eine Kombination aus niederländischen Feldwegen, Kopfsteinpflaster und Regen führten bei km 10 zu einem folgenschweren Sturz, der das Fahrerfeld in mehrere Gruppen teilte. Auch drei Fahrer des Embrace The World Teams waren in Stürze involviert. Dieser Umstand führte dazu, dass schon nach der ersten Etappe drei heimische Fahrer das Zeitlimit überschritten oder Zeitverluste in der Gesamtwertung hinzunehmen hatten. „Niederländischer Asphalt ist mindestens so hart, wie der in Deutschland“ – war am Abend im Hotel mehrfach zu vernehmen.

Die zweite Etappe nahmen Ole Jablonski und Fabian Peplau in Angriff. Erschwert durch Naturstraßen und Pflastersteine beendeten beide Fahrer ihr Rennen im Hauptfeld. Ole konnte durch einen super Tag auf dem Rad in das grüne Wertungstrikot des kämpferischsten Fahrers schlüpfen und durfte zur Siegerehrung aufs Podium.

Das Embrace The World-Team mit dem Werner Radrennfahrer Fabian Peplau nahm an einer Rundfahrt in der Nähe von Eindhoven teil. Foto: RSC

Durch sein grünes Trikot durfte Ole die dritte Etappe in der Startaufstellung in der ersten Reihe stehen. Aber auch diesmal wurden wieder einige schwere Stürze dem Team zum Verhängnis. Fabian Peplau schaffte es glücklicherweise noch in einer kleinen Gruppe unversehrt ins Ziel. Ole Jablonski wurde Opfer des Zeitlimits. Durch einen Defekt wurde er zurückgeworfen und schaffte seinen Weg aus der Wagenkolonne zurück ins Fahrerfeld nicht mehr.

Das abschließende Zeitfahren am späten Sonntagnachmittag durfte somit nur noch Fabian Peplau in Angriff nehmen. Mit fast 47kmh im Schnitt beendete er die 8,5km lange Renndistanz und damit seine erste internationale Rundfahrt auf Gesamtrang 85. Etwas über 70 Teilnehmer mussten die Rundfahrt vorzeitig beenden.

Im Namen der Fahrer möchte sich Patrick Naber, Pressewart und Trainer des Teams, beim RSC 79 Werne, dem Team Embrace The World sowie besonders Livinggreen Garten und Landschaftsbau Dirk Sterenborg bedanken, der es wöchentlich mit seinem Fahrzeug ermöglicht, dass die Betreuer mit den Jungs zu Rennen anreisen können.

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