Remis für WSC in Heiden gerettet: Poggenpohl trifft in letzter Sekunde

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Werne. Ein Treffer von Henry Poggenpohl in buchstäblich letzter Sekunde sicherte dem Werner SC das 2:2-Unentschieden bei Viktoria Heiden. Nach 45 Minuten lagen die Werner bereits 0:2 zurück, Ramazan Korkut sorgte für den Anschlusstreffer, bevor Poggenpohl den vielumjubelten Ausgleich schaffte.  

Eigentlich hätte man davon ausgehen können, dass der WSC nach dem 7:1-Kantersieg am vergangenen Sonntag gegen Haltern II in Heiden befreit aufspielen würde. Doch Lars Müller sah im ersten Durchgang eine erschreckend schwache Werner Elf. „In der ersten Halbzeit haben wir alles vermissen lassen: zu wenig Laufbereitschaft, zu wenig Zweikämpfe, zu wenig Fußball gespielt. Es fehlte der Zug zum Tor“, kritisierte der Trainer. So fielen die Tore für die Gastgeber zwangsläufig. Wesselborg und Ossing trafen für Heiden innerhalb von vier Minuten (25. Und 29.) zur verdienten 2:0-Pausenführung.

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In der Kabine schien Müller die richtigen Worte gefunden zu haben, denn im zweiten Durchgang zeigte der WSC ein ganz anderes Gesicht. „Wir hätten das Spiel in der zweiten Halbzeit vielleicht sogar komplett drehen können“, meinte Müller nach der Partie. Kurz nach Wiederanpfiff hatte Jussef Saado die erste Möglichkeit zum Anschluss, doch was ihm gegen Haltern gleich dreifach gelang, blieb ihm in Heiden versagt. Weitere Hochkaräter vergaben in der Folge Colin Lachowitz, der für Jannik Prinz eingewechselte Marcel Niewalda und Elias Heidicker.

Ein gutes Händchen bewies Müller bei der Einwechslung von Ramazan Korkut für Camille Jan Dadal (68.). Korkut war gerade fünf Minuten im Spiel, da erzielte er das Anschlusstor. Nun drängte Werne auf den Ausgleich, der dann aber trotz weiterer guter Chancen erst Sekunden vor dem Schlusspfiff gelang. „Ein später Ausgleich ist immer etwas glücklich“, gestand Müller, „doch wir hätten schon eher das 2:1 machen müssen und hätten dann mehr Zeit für weitere Tore gehabt. Es wäre mehr drin gewesen, wenn wir die erste Halbzeit nicht so verschenkt hätten.“

Nach den Absagen von Tim Abdinghoff und Stammtorhüter Luis Klante hatte Müller nur eine spärlich besetzte Auswechselbank zur Verfügung. „Ich bin froh, dass defensiv nichts passiert ist, denn da hätten wir nicht wechseln können.“

Am Sonntag, 27. März, ist TuS Altenberge beim Werner SC im Lindert zu Gast. Anstoß ist um 15 Uhr. Das Hinspiel in Altenberge verlor der WSC mit 0:2

WSC: Pollak – Martinovic, Stöver, Poggenpohl, Saado, Holtmann, Dadal (68. Korkut), Heidicker, C. Lachowicz, Kavakbasi (82. Drücker), Prinz (46. Niewalda).

Tore: 1:0 Wesselborg (25.), 2:0 Ossing (29.), 2:1 Korkut /73.), 2:2 Poggenpohl (90.+1)   

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