Mittwoch, Juli 24, 2024

Special Olympics: Medaillenregen für Reiter-Team aus Unna/Werne

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Werne. Mit guten Platzierungen und vielen bleibenden Eindrücken ist der Verein für Reittherapie Kreis Unna e.V. von den nationalen Special Olympics in Berlin zurückgekehrt.

Die Wettbewerbe fanden vom 19. bis 24. Juni 2022 in einer Reitanlage neben dem Olympia-Stadion, berichtete die Vorsitzende Marion Acar jetzt auf Nachfrage von WERNEplus. Die vier erfolgreichen heimischen Reiter/innen starteten in den Wettbewerben Geschicklichkeit, Reiten, Dressur und Springen.

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Erfolgreichste Teilnehmerin des Vereins war Mia Wünsch, die mit zwei Goldmedaillen, einer Silber- und einer Bronzemedaille alle Medaillenfarben abräumte. Mit diesen Erfolgen hat die 16-Jährige sogar Chancen auf eine Teilnahme an den Weltspielen 2023 ebenfalls in Berlin, freute sich Marion Acar.

Lin Lüttecke wurde für ihre Leistungen mit einer Gold- und einer Silbermedaille sowie einen vierten und fünften Platz belohnt. Luisa Fussy freute sich über einmal Silber, zweimal Bronze und einen vierten Rang. Christian Jansen sammelte neben seiner Bronzemedaille (Level B Schritt und Trab) weitere vierte und fünfte Plätze.

Bereits am 18. Juni waren Reiter/innen, Eltern und Coach Jennifer Lietz in Richtung Berlin aufgebrochen. Große Unterstützung erhielten die Eltern von Malin Paeglow und Lilith Geisler, die unter anderem die Vereinspferde Gin, Frieda, Claire und Hermine für die Wettbewerbe vorbereiteten. „Ohne sie hätten wir es nicht geschafft“, waren laut Marion Acar die Aktiven und Eltern sehr froh über den Beistand.

Toll kostümiert und zur Musik legten die beiden Duos im Unified-Wettbewerb ihre Kür-Auftritte hin. Luisa Fussy, Malin Paeglow, Mia Wünsch und Lilith Geisler (v.l.). Foto: Privat

Viel Spaß brachte der Unified Kür-Wettbewerb mit Kostümen und Musik. Duos mit einer Person mit und einer ohne Behinderung treten hier gegeneinander an. Für die Mannschaft aus Werne/Unna machten Mia Wünsch und Lilith Geisler (4. Platz) sowie Luisa Fussy und Malin Paeglow (2. Platz) mit.

An den Special Olympics nahmen cirka 60 Reiter und 29 Voltigierer teil. Auf den feierlichen Einmarsch ins Olympiastadion zum Auftakt musste man aufgrund der großen Hitze aber leider verzichten. „Es war einfach zu heiß“, schilderte Acar. Dafür wurden alle mit der Abschlussfeier und einer Athleten-Disco am Brandenburger Tor entschädigt, bevor man am 25. Juni die Heimreise antrat.

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