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Stockum. Der SV Stockum hat in der Fußball-Kreisliga A1 (UN/HAM) ein Lebenszeichen gesendet. Das Tabellenschlusslicht gewann nach großem Kampf gegen den TuS Lohauserholz II mit 3:2 (2:1) – auch dank Maskottchen Josie.

Die ein Jahr alte französische Bulldogge saß während des Spiels tiefenentspannt neben Herrchen und SVS-Trainer Miles Gottschlich. Und Josie brachte das Glück zurück. In der Schlussphase überstanden die Platzherren alle Angriffsversuche des Gegners. Eine Großtat ging dabei auch auf das Konto von Torwart Andreas Betke, der im letzten Moment den Ausgleich verhinderte.

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Der Rest war pure Freude. „Wir sind sehr erleichtert, haben das Beste herausgeholt. Und man sieht: Qualität ist da. Bei einer Niederlage wäre es das gewesen. Jetzt glauben wir wieder an uns und müssen am Donnerstag nachlegen. Dann werden die Karten neu gemischt“, sagte Trainer Miles Gottschlich mit Blick auf das Nachholspiel beim TuS Uentrop II. Die Hammer rangieren mit sechs Punkten Vorsprung auf Rang 14, der den Klassenerhalt bedeuten würde.

Stockums Kapitän Matthias Chrismann traf gegen den TuS Lohauserholz II doppelt. Foto: Wagner

Gegen den TuS Lohauserholz II kassierte Stockum nach einer halben Stunde das 0:1 (30.). Doch mit einem Doppelschlag von Dominik Herrmann und Matthias Chrismann drehten die Grün-Weißen die Begegnung (34./38.) noch vor der Pause.

Als Kapitän Chrismann in der 48. Minute den dritten Stockumer Treffer nachlegte, war der erste Sieg im 21. Saisonspiel zum Greifen nahe. Aber Büscher brachte die Gäste nur wenig später heran. Über 40 Minuten – inklusive üppiger Nachspielzeit – stemmte sich die Gottschlich-Elf gegen das 3:3 und wurde endlich einmal belohnt.

Hundemädchen Josie brachte dem SV Stockum das Spielglück zurück. Foto: Wagner

„Die Mannschaft hat es sich verdient. Die Jungs haben alles gegeben, das war bei einigen mit Blick auf das Fasten nicht so einfach. Hut ab“, lobte Miles Gottschlich seine Truppe – und herzte seine Hundedame Josie, die wohl zum inoffiziellen Maskottchen des SV Stockums geworden ist und in Uentrop ihren Stammplatz neben der Trainerbank behalten wird.

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