Teambuilding: United-Kinder haben Spaß mit den Wipfelstürmern

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Werne. Hockey United Werne ist ein Verein, der sich die Integration von Geflüchteten durch den Sport auf die Fahne geschrieben hat. Um zwei Jungen aus der Ukraine noch näher an die Mannschaft zu bringen, gab es am vergangenen Sonntag ein Teambuilding im Sportzentrum Dahl.

Pavlo und Mykola, ein elf Jahre altes Zwillingspaar aus der Ukraine, begeisterten sich schon beim Projekt „Lernen & Hockey“ für den Sport und sind seitdem jeden Freitag engagiert beim Training der United-Jugendmannschaft dabei.

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„Die Wipfelstürmer“ aus Hamm halfen dabei, die Gemeinschaft zu fördern und zu festigen sowie die „Neuzugänge“ weiter zu integrieren. Uli Baumert war gut gelaunt und mit vielen Ideen nach Werne gekommen. Er sorgte für einen unvergesslichen Tag mit jeder Menge Spaß.

Egal ob das Fangspiel „Riesen, Feen und Zauberer“ oder das Rennen durch ein geschwungenes Sei, teilweise mit verbundenen Augen – vertrauensbildende und kooperative Aufgaben standen im Mittelpunkt des dreistündigen Teambuildings.

Die Kinder lernten schnell, dass man nur gemeinsam erfolgreich sein kann. „Das ist genauso, wenn ihr ein Hockeyspiel habt. Zusammen ist man stärker“, sagte Uli Baumert. Leuchtende Augen hatten besonders Mykola und Pavlo. Baumert verstand es, den beiden ukrainischen Jungen die Übungen ohne große Worte verständlich zu machen. Zur Seite stand den beiden die Mutter einer Mitspielerin, die mit ihren russischen Sprachkenntnissen kleinere Verständigungsprobleme schnell löste.

Pavlo und Mykola (vorne rechts) fühlen sich bei Hockey United Werne schon nach kurzer Zeit wohl. Foto: Wagner

Nach so viel Bewegung, Spaß und Abenteuer freuten sich die 15 Mädchen und Jungen dann auf Pizza und kühle Getränke. Beim Abschlussspiel „Wo ist Fred?“ mussten die Kinder noch einmal richtig gut zusammenhalten, um die Eidechse Fred sicher und unbemerkt von A nach B zu befördern.

„Das war eine richtig tolle Aktion“, waren sich am Ende Groß und Klein einig. Mit viel Applaus bedankte sich die Gruppe bei Uli Baumert.

Finanziert wurde das Teambuilding aus dem „Sonderfonds für Geflüchtete aus der Ukraine“ im Rahmen des Bundesprogramms „Integration durch Sport“.

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