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Werne. Nach dem 9. Spieltag wartet Landesligist Werner SC weiter auf den ersten Sieg. Die Auswärtspartie gegen Aufsteiger FC Nordkirchen verloren die Werner deutlich mit 1:4 (1:1).

Mit leeren Händen und hängenden Köpfen traten die WSC-Kicker die Heimreise an. Sicher fiel die Niederlage um mindestens ein Tor zu hoch aus, wie auch Nordkirchens Coach Mario Plechaty gestand, doch nach passabler ersten Halbzeit zeigten sich im zweiten Durchgang die bekannten Schwächen beim WSC: Individuelle Fehler führten zu den Gegentoren.

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Nach einem Freistoß von rechts war die Werner Hintermannschaft nicht im Bild, sodass Fricke den Ball aus 16 Metern halbhoch einschießen konnte. „Da sind wir zu passiv“, kritisierte Co-Trainer Joel Simon, der den wegen Corona fehlenden Trainer Lars Müller an der Seitenlinie vertrat.

Mit Konteraktionen vor allem über den schnellen Oussama Daoudi drängte Werne auf den Ausgleich. Der gelang dann auch, allerdings mit großzügiger Hilfe von FCN-Kapitän Nils Venneker, der eine scharfe Hereingabe von Daoudi unhaltbar ins eigene Netz abfälschte.

Trotz gegnerischer Übermacht kommt Tim Neugebauer an den Ball. Foto: MSW

In der zweiten Halbzeit kam der Werner SC durch Daoudi und Masic zu guten Chancen, anschließend stand Durkalic frei vor Nordkirchens Schlussmann – aber im Abseits. Im Gegenzug erzielte der kurz vorher eingewechselte Thomas Lappen die erneute Führung für die Hausherren. Einen umstrittenen Foulelfmeter verwandelte Lappen zum 3:1. Das vierte Tor durch Bregenhorn fiel wieder nach einem Eckball.

Daniel Durkalic streckt sich vergebens. Dieser Ball ist für ihn nicht zu erreichen. Foto: MSW

„Es fehlt am Ende wieder mal das Glück“, trauerte Simon den vergebenen Chancen nach. „Zu Beginn der zweiten Halbzeit hätten wir 2:1 in Führung gehen können. Dann läuft das Spiel völlig anders. Wenn wir weiter konzentriert arbeiten, haben wir auch wieder Glück.“

So liegt die Hoffnung auf den ersehnten Befreiungsschlag im nächsten Spiel. Am kommenden Sonntag, 16. Oktober, kommt der SuS Neuenkirchen nach Werne. Neuenkirchen ist mit vier Siegen, einem Unentschieden und vier Niederlagen derzeit Tabellenzehnter. „Jeder Gegner ist zu schlagen“, macht WSC-Fußballvorsitzender Thomas Overmann Mut. „In dieser Situation müssen wir ruhig und konzentriert weiterarbeiten, dann kommt auch der Erfolg wieder“, ist er überzeugt. Das Spiel gegen Neuenkirchen wird um 15 Uhr im Lindert angepfiffen. 

Nordkirchen: Sandhowe – Venneker, Fricke (29. von der Ley), Seidel, Dupke, Mrowiec (57. Lappen), Plechaty, Hensler (57. Mors), Nemitz (79. Siemerling), Seifert (46. Bregenhorn), Wannigmann

WSC: Trahe – Martinovic, Holtmann, Masic (55. Schwerbrock), Stöver, Neugebauer, Prinz (55. Wolff), C. Lachowicz, Saado (66. Gün), Daoudi, Durkalic (66. Thannheiser/86. Sönmez)

Tore: 1:0 Fricke (27.), 1:1 Venneker (38., Eigentor), 2:1 Lappen (64.), 3:1 Lappen (79., Foulelfmeter), 4:1 Bregenhorn (87.)

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