Montag, Mai 4, 2026

Werner SC spielt beim 1:5 in Dülmen „wie ein Absteiger“

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Werne. Nach dem ersten Punktgewinn beim 0:0 gegen den Spitzenreiter hofften Trainer und Spieler des Werner SC auf den ersten Dreier in dieser Saison. Doch gegen den Aufsteiger TSG Dülmen gab es den nächsten Nackenschlag. 1:5 (0:2) hieß es nach 90 Minuten. Und damit war der WSC noch allerbestens bedient.

Zahlreiche Chancen ließen die Dülmener ungenutzt oder scheiterten an WSC-Keeper Jan Trahe. Der verursachte nach neun Minuten allerdings einen Foulelfmeter, als er nach einer Glanzparade nach dem Ball hechtete und dabei am Fünfmeterraum die Füße des Gegners erwischte. „Da hat die Abwehr den Torhüter komplett allein gelassen“, war WSC-Trainer Lars Müller angefressen.

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In der Folge hatte der Aufsteiger Chancen im Minutentakt, doch entweder gingen die Bälle am WSC-Tor vorbei, oder Keeper Trahe verhinderte mit letztem Einsatz die Situationen. Ohne Chance war er beim zweiten Gegentor, als TSG-Stürmer Korte das Leder mit viel Gefühl ins lange Eck hob. „Wie ein Absteiger“ (Müller) das Verhalten beim zweiten Treffer: „Da stehen vier Angreifer gegen einen Abwehrspieler. So kannst du nicht verteidigen.“

Zur zweiten Halbzeit brachte Müller mit Jannik Prinz und Jussef Saado zwei Offensivkräfte, doch noch bevor das Duo richtig im Spiel war, erzielte der Gastgeber das vorentscheidende 3:0. „Wie wir die ersten drei Tore kassieren, ist schon katastrophal“, so Müller. Nach dem Treffer von Nico Holtmann zum 1:3 hatte der WSC kurzzeitig Oberwasser. Saado setzte einen Schuss ans Außennetz. „Macht er das 3:2, dann sieht‘s wieder anders aus“, spekulierte Müller. Doch Dülmen fing sich wieder und erzielte mit einem Volleyschuss von der Strafraumgrenze das 4:1. Das 5:1 machte die Demütigung für den WSC komplett.

Ein Kaninchen sorgte beim WSC-Trainergespann Lars Müller und Joel Simon für kurzzeitige Ablenkung. Foto MSW

Bereits am kommenden Donnerstag, 29. September, empfängt der Werner SC den nächsten Gegner. Um 20 Uhr beginnt im Lindert die Partie gegen SV Concordia Albachten. Nach dem 1:1 gegen Eintracht Ahaus steht Albachten mit sechs Punkten auf Tabellenplatz 15.

WSC: Trahe – Martinovic, Holtmann, Masic (73. Sönmez), Stöver, Poggenpohl (46. Prinz), C. Lachowicz (46. Saado), Becker (65. Prinz), Wolff, Gün, Daoudi (73. Neugebauer)

Tore: 1:0 Möllers (10., Foulelfmeter), 2:0 Korte (31.), 3:0 Kock (47.), 3:1 Holtmann (52.), 4:1 Arnsmann (68.), 5:1 Möllers (71.)

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