Hauptsache gewonnen! WSC macht Gegner durch Fehler stark

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Nicht wiederzuerkennen war der Werner SC bei seinem Heimdebut gegen den FC TuRa Bergkamen. Zeigte das Team von Trainer Kurtulus Öztürk vor einer Woche beim 3:0 in Ahlen noch eine starke Leistung, so war der Auftritt gegen den Aufsteiger kein fußballerischer Leckerbissen. Nur mit Mühe gelang dem WSC ein 3:2 (1:1). „Hauptsache drei Punkte“, atmeten viele der 150 Zuschauer nach dem Abpfiff erleichtert auf. So sah es auch Kutte Öztürk: „Wir sind mit sechs Punkten in die Saison gestartet. Das ist gut.“

Werner SC – FC TuRa Bergkamen 3:2 (1:1)

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Mit unveränderter Mannschaftsaufstellung im Vergleich zum erfolgreichen Spiel in Ahlen startete der WSC in die Partie gegen Bergkamen. Die Gastgeber setzten die Bergkamener sofort unter Druck. Doch nach erfolgreichem Pressing fehlte es an konstruktivem Aufbauspiel. Zu oft wurden die Bälle planlos nach vorne gespielt und landeten in der Abwehr der Bergkamener. „Wir haben uns vom Tempo her dem Gegner angepasst“, kritisierte Öztürk. Mit der Leistung in der ersten Halbzeit sei er überhaupt nicht einverstanden gewesen.

Überraschend dann die Führung des Gastes nach einer halben Stunde: Nach einem Freistoß kurz hinter der Mittellinie standen gleich drei Bergkamener frei und beförderten den Ball in Richtung Torlinie. Dort köpfte Eleysa Dumanli den Ball ohne Probleme ein. Der WSC verstärkte seine Angriffsbemühungen. Als Marc Schwerbrock fünf Minuten später von Nils Rösener im Strafraum von den Beinen geholt wurde, zeigte der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt. Chris Thannheiser verwandelte sicher zum Ausgleich.

Deutlich konzentrierter kam der WSC aus der Kabine. Colin Lachowicz und Maurice Modrzik sorgten für die weiteren Treffer. Weitere Großchancen ließen die Werner ungenutzt – Bergkamen schien geschlagen. „Bis zum 3:1 haben wir das Spiel gemacht, was wir machen wollten. Doch eine Unachtsamkeit führte zum Anschlusstreffer und brachte die Gäste wieder zurück.ins Spiel“, kritisierte Öztürk. Auch nach dem zweiten Gegentreffer hatte der WSC klare Torchancen, doch Jannik Prinz und Chris Thannheiser vergaben. So musste der WSC bis zum Schluss zittern.

Am nächsten Sonntag (27. August) muss der Werner SC bei der Warendorfer SU antreten, die ihre beiden Saisonspiele verloren haben. Anpfiff ist um 15.15 Uhr

WSC: Pollak – Holtmann, Stöver, Seifert (77.Yannick Lachowicz), Drews, C. Lachowicz (77. Fischer), Schwerbrock (70. Prinz), Becker (77. Martinovic), Bozaci (90.+1 Nattler), Modrzik, Thannheiser

Tore: 0:1 Dumanli (30.), 1:1 Thannheiser (36., Foulelfmeter), 2:1 Colin Lachowicz (53.), 3:1 Modrzik (60.), 3:2 Kupfer (75.)

Trotz seines gerade auskurierten Nasenbeinbruchs scheute der eingewechselte Lukas Nattler keinen Zweikampf und sorgte in der Schlussphase für neuen Angriffsschwung beim WSC. Hier blockt er einen Pass von Nico Nagel. Foto: MSW
Trotz seines gerade auskurierten Nasenbeinbruchs scheute der eingewechselte Lukas Nattler keinen Zweikampf und sorgte in der Schlussphase für neuen Angriffsschwung beim WSC. Hier blockt er einen Pass von Nico Nagel. Foto: MSW

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