Freitag, Januar 2, 2026

Stephan Naber sichert sich den begehrten Moormann-Preis

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Werne. Stephan Naber vom Reitverein St.-Georg Werne gewann am Sonntag beim abschließenden S*-Springen des Werner Sommerreitturniers den mit 2.000 Euro dotierte Moormann-Preis.

Der Preis der Familie Moormann war in diesem Jahr zum 45. Mal ausgelobt worden. Am Start waren in Ehringhausen nach Angaben der Turnierleitung insgesamt 750 Reiter, die insgesamt 1.500 Pferde in Dressur und Springen vorstellten.

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Außer dem derzeitigen Landesvizemeister Stephan Naber hatten noch zwei weitere St-Georgs-Reiter den Sprung ins Stechen geschafft. Die amtierende Vize-Landesmeisterin der Frauen, Silvia Gripshöver, und Stephan Schwert. Beide hatten Pech. Gripshöver musste im Stechen einen Hindernisfehler einstecken. Die dadurch erreichten vier Strafpunkte reichten der Reiterin aber noch für Platz fünf. Stephan Schwert musste wegen eines Sturzes ausscheiden. Den ersten Umlauf hatten Gripshöver und Schwert ohne Fehler absolviert.

Stephan Naber war mit seiner elf Jahre alten Westfalenstute Cyber Zirkeline NRW von Anfang an auf Erfolgskurs. Er meisterte den Normalparcours fehlerfrei in 72,97 Sekunden und den Stechparcours in 43 Sekunden. Der Zweitplatzierte, Hubertus Dieckmann vom Reitverein Kirchhellen auf Conley, lag ebenfalls ohne Abwürfe mit Zeiten von 76,02 und 44,36 Sekunden deutlich hinter dem Vizemeister. Den dritten Rang erreichte Philipp Ahlmann (Marl) auf Dolocia.

Diesem Springen waren zwei M**-Wettbewerbe voraus gegangen. Beide Parcours waren von den Anforderungen zwar identisch, aber startberechtigt waren nur Reiter mit einer bestimmten Anzahl von Punkten, die ihre Erfolge im Springsport wiederspiegeln. Damit soll verhindert werden, dass sich Anfänger im Hinderniswald mit erfahrenen Reitern in einer Gruppe messen müssen.

Als einzige Reiterin aus der Lippestadt konnte sich Anna Kämpfer-Walter unter den Siegern der „Erfahrenen-Abteilung“ wiederfinden. Dafür aber gleich zwei Mal. Auf der Stute „Ab geht`s“ reichte ihr Nullfehlerritt in 63,27 Sekunden für den dritten Rang. Mit ihrem zweiten Pferd, dem Westfalen-Wallach Faberge´s hero brauchte sie für den abwurffreien Durchgang 69,57 Sekunden. Der siebte Rang belohnte Ross und Reiterin. Den Wettbewerb gewann Max Merschformann (Osterwick) auf Ferrari de Tilenn vor dem Vornholzer Alexander Rottmann auf Hisballah.

Lutz Gripshöver ist einer der erfolgreichsten deutschen Nachwuchsreiter. Beim heimischen Reitturnier am Wochenende konnte er sich sieben Mal platzieren. Foto: privat

Das erste M*-Springen, eine Springpfedeprüfung, am Donnerstag entschied Stephan Naber auf Clarienne, einer erst sechs Jahre alten Westfalen-Stute, für sich. In der zweiten Abteilung erritt sich Katharina Böhnke auf Valdina van de Fruitkorf Rang acht.

Das M*-Springen am Freitag war in der zweiten Abteilung platzierungsmäßig fest in Werner Hand. Der Sieg ging an Markus Wallner auf Blackberry. Die Plätze vier und fünf holte sich Stephan Schwert auf Clark Gable und Buddy Holly S. In der ersten Abteilung gehörte Mara v. Bohlen zwar zu den Null-Fehler-Reitern. Allerdings reichte ihre Zeit nicht für eine Schleife.

Markus Wallner mit Carleyla, 6-jährige Nachwuchschampionat-Sieger. Foto: privat

Das erste M*-Springen sah Marc Stöver auf Cocomico als zweiten Sieger. Stephan Schwert auf Balounita S wurde Vierter und auf Platz sieben fand sich Anna Kämpfer-Walter wieder. In der zweiten Abteilung wurde Stephan Schwert auf Buddy Holly S Dritter. Beim zweiten M*-Springen wurde Lutz Gripshöver jun. Siebter. Der 13 Jahre alte Schüler war bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften vor einer Woche unter den platzierten besten Nachwuchsreitern. Am Wochenende konnte er sich sieben Mal platzieren, darunter als Sieger im L-Springen am Samstag.

Das Turnier hatte am Donnerstag mit einem schweren Reitunfall begonnen. Der gestürzte Teilnehmer musste vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht werden.

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