Montag, April 22, 2024

Triathleten starten in die neue Saison – zwei Werner für die Polizei dabei

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Werne. Die diesjährigen Landesmeisterschaften der Polizei NRW fanden im Rahmen des 2. Drensteinfurter Triathlons statt. Die beiden Wasserfreunde und Polizisten Michael Hörsken und Stephan Rengelink starteten daher ausnahmsweise nicht für den TV Werne.

Nach dem Massenstart im Freibad Erlbad über 1000 Meter Schwimmen schlugen sich die beiden Athleten im Wasser gewohnt mittelmäßig, ehe sie in ihre Paradedisziplin wechselten: 40 Kilometer auf dem Rennrad mit Windschattenverbot. Die Strecke bot neben Hochgeschwindigkeitspassagen auch mehrere technisch anspruchsvolle Haarnadelkurven. Mit einem Stundenmittel von 41 km/h fuhr Hörsken die schnellste Zeit des Tages, dicht gefolgt von Rengelink auf Platz 2. Somit konnte der Rückstand vom Schwimmen egalisiert werden und die Entscheidung musste auf den abschließenden 10 Laufkilometern fallen, die bei schwülen Temperaturen noch einmal alle Kräfte forderten.

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Auf der Wendepunktstrecke konnten sich die Rivalen regelmäßig in die Augen sehen, was den Nervenkitzel für die Beteiligten noch einmal erhöhte. Im Begegnungsverkehr war bisweilen ein Pokerface gefordert, um den Gegnern keine Schwäche und somit eine Einladung für eine Attacke zu bieten.

Letztlich konnte Hörsken ein sehr starkes Rennen nach 1 Stunde 53 Minuten mit dem 5. Gesamtplatz ins Ziel bringen. Rengelink wehrte sich auf dem letzten Kilometer gegen die näherkommenden Konkurrenten und konnte nach 1 Stunde 52 Minuten den 2. Gesamtplatz ins Ziel retten.

Beide siegten darüber hinaus in ihren Altersklassen, weshalb sie sich für die kommenden zwei Jahre Polizeilandesmeister nennen dürfen. Ein toller Erfolg für die beiden Wasserfreunde, die sich mit den Platzierungen gleichzeitig auch die Nominierung zu den deutschen Polizeimeisterschaften sicherten, die am 8. Juni in Sachsen stattfinden.

Adriane Koch für die Werner Triathleten am Start

Für die TV Werne Wasserfreunde ging Adriane Koch in Drensteinfurt über die Sprintdistanz an den Start. Hierfür waren 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen durch die junge Athletin zu absolvieren. Nach 1 Stunde 13 Minuten erreichte Koch als 2. ihrer Altersklasse das Ziel. In der Damen-Gesamtwertung belegte sich einen hervorragenden 13. Platz.

Unter guten Bedingungen war dieser Wettkampf für Koch ein erfolgreicher Start in die Saison. Im weiteren Jahresverlauf wird sie voraussichtlich bei vier Wettkämpfen für die Werner Damenmannschaft an den Start gehen und mit ihren Teamkolleginnen eine abwechslungsreiche Saison erleben.

Die zweite Mannschaft der TV Werne Wasserfreunde startete ebenfalls in Gütersloh. Foto: privat

2. Triathlonmannschaft der TV Werne in Gütersloh

Nach dem Aufstieg in die Verbandsliga im vergangenen Jahr stand für die 2. Mannschaft Werner Triathleten der Start beim Dalkeman am vergangenen Sonntag auf dem Programm. Zu absolvieren war hierbei die Sprintdistanz über 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen.

Die vier Starter, Björn Kräher, James Knowlden, Ralf Koch und Philip Peters stiegen nahezu zeitgleich aus dem Schwimmbecken. Nach den zwei Runden auf dem Rennrad ging Kräher als Erster der Wasserfreunde auf die Laufstrecke, gefolgt von Peters, Koch und Knowlden. Die Reihenfolge setze sich bis zum Zieleinlauf fort.

In der Schlusswertung belegte die Mannschaft den 13. Platz von 17 angetretenen Teams. Die Athleten zeigten sich zufrieden mit ihren persönlichen Leistungen und freuen sich auf den nächsten Liga-Wettkampf am 18.06 in Steinbeck.

Saisonstart für Tatjana Kortmann in der 1. Triathlon Bundesliga

Tatjana Kortmann, Triathletin aus Werne, hat mit ihrem Heikotel Tri Team Hamburg den ersten Wettkampf in der 1. Triathlon Bundesliga bestritten.

„Am Wochenende sind wir in Ubstadt-Weiher im Kraichgau gestartet. Wir mussten eine 2×2 Paarstaffel machen und hatten uns vorgenommen nicht letzter zu werden“, erzählt sie beim Gespräch mit WERNEplus.

Die Zielvorgabe ist gelungen, denn Kortmann und ihre Kolleginnen belegten am Ende Rang 13 von 16 gestarteten Teams. „Wer am Saisonende Platz 13 belegt, darf mit Sicherheit in der Liga bleiben“, berichtet Kortmann.

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