Mittwoch, April 8, 2026

Wasserfreunde können Abstieg in Landesliga nicht verhindern

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Werne. Die zweite Mannschaft der Wasserfreunde aus Werne hat es in ihrem letzten Ligawettkampf nicht geschafft, die Klasse zu halten. In Versmold hätte nur eine sehr gute Platzierung die Wasserfreunde retten können. Doch das gelang trotz großem Kampf nicht.

Erst letzte Saison aufgestiegen in die Verbandsliga Nord merkte das Team der 2. Herrenmannschaft schnell, dass der Leistungsunterschied zur Landesliga schon enorm ist. „Man muss neidlos anerkennen, dass die anderen Teams auch richtig gute Leistungen gebracht haben und da auch besser waren als wir“, resümierte Marcus Neuhaus nach dem letzten von insgesamt vier Wettkämpfen der Saison.

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Aber von vorne. In Versmold im Kreis Gütersloh machten sich Marcus Neuhaus, Björn Kräher, Jan Kottenhan und Philip Peters an das Unterfangen „Klassenerhalt“.

Geschwommen werden mussten 500 Meter im nur 17,5 Grad kaltem Wasser des Freibades. Auf der 50-Meter-Bahn war so das Tragen des Neoprenanzuges natürlich erlaubt. Der „Neo“ schützt aber nicht nur vor der Kälte, sondern gibt den Triathletn auch noch Auftrieb, was das Schwimmen erleichtert und zu besseren Zeiten führt.

Das machte sich vor allem bei Jan Kottenhan bemerkbar. Er kam bereits nach knapp 8 Minuten auf Platz drei aus dem Wasser. Ihm folgten Philip Peters, Marcus Neuhaus und Björn Kräher mit ebenfalls sehr guten Schwimmzeiten unter 9 Minuten.

Nach einem schnellen Wechsel auf die Zeitfahrmaschinen musste eine 20 Kilometer Wendepunktstrecke gefahren werden. Insgesamt mussten 16 180 ° Wendepunkte bewältigt werden. Das gefällt nicht jedem, da die Zeitfahrräder am liebsten sehr schnell geradeaus fahren.

Auch hier kam Jan Kottenhan am besten mit den Umständen klar und fuhr nach 29 Minuten min und in einem Schnitt von knapp 39 Km/h zurück in die Wechselzone.

Auch Björn Kräher lag die Strecke und er meisterte seine Paradedisziplin in 30 Minuten und in einem Schnitt von 37,1 km/h. Ihm folgte Philip Peters nach 32 Minuten und Marcus Neuhaus, der seinen ersten Wettkampf nach vier Jahren Pause bestritt.

Abschließend mussten noch fünf Kilometer auf zwei Runden im angrenzenden Park gelaufen werden. Als erstes des Quartetts machte sich Kottenhan auf die Tartanbahn des Kurt-Nagel Parkstadions in Richtung Ziel. Er finishte den 5 Kilometer Lauf nach 23 Minuten in einer Gesamtzeit von 1 Stunde 4 Minuten, vor Kräher, der zwei Minuten Rückstand auf seinen Mannschaftskameraden hatte. Knapp dahinter sprintete Peters nach 1 Stunde 9 Minuten ins Ziel und auch Marcus Neuhaus erreichte nach 1 Stunde 13 Minuten glücklich das Ziel, mit der Erkenntnis, dass vier Jahre Wettkampfpause nicht ungeschoren an einem vorbei gehen.

„Insgesamt hat es knapp nicht gereicht, aber wir können ja nächste Saison wieder aufsteigen“, so Neuhaus nach dem an diesem Tag wahr gewordenen Abstieg in die Landesliga zu den Zielen für 2024.

Im offenen Feld über die Sprintdistanz gab Patrick Ziemba sein Debüt im Triathlonzirkus. Der Werner, der als guter Läufer bekannt ist, wollte mal etwas Neues ausprobieren und das gelang ihm auf Anhieb mit Bravour. Auch er musste die Distanz absolvieren, die zuvor das Ligaquartett gemeistert hat.

Das Schwimmen absolvierte er nach elf Minuten. Nach einem etwas wackeligen Wechsel, fuhr er eine beachtliche Zeit auf dem anspruchsvollen Kurs und wechselte nach nur knapp 32 Minuten in die Laufschuhe. Hier gab er sich beim Lauf keine Blöße mehr und kam nach 19 min und insgesamt 1 Stunden 7 Minuten auf Gesamtplatz 10 und Platz eins in der Altersklasse M35 ins Ziel.

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