Donnerstag, Februar 29, 2024

WSC IV feiert Herbstmeisterschaft – „Dritte“ droht der Abstieg

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Werne. Während die WSC-Tischtennis-Reserve einen Punkt in Rünthe ergatterte und die „Vierte“ Herbstmeister wurde, läuft es für die Drittvertretung schlecht. Es gab zwei weitere Niederlagen.

1. Bezirksklasse 5: TTC Bergkamen-Rünthe III – Werner SC II 5:5

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Schiedlich-friedlich bei einer äußerst spannenden Partie kamen beide Teams aus dem Samstagabend heraus, so der Kapitän der Gastgeber, Markus Kryszun. In der Tat war es ein sehr spannendes Match. Matthias Makosch und Oliver Sonnen sackten den Sieg über Christian Eulich/Kryszun im ersten Doppel locker ein, während Alkan Atak/Dr. Jürgen-Theodor Fränzer nach gewonnenem ersten Satz die Überlegenheit von Kevin Pham/Marco Krass anerkennen mussten.

Von diesem Unentschieden zog der WSC dank zweier enger Erfolge „oben“ auf 1:3 davon: Sonnen, dem die fehlenden Spieleinsätze zunächst anzumerken waren, zeigte irre Nervenstärke (11:13, 12:10, 14:12, 13:11 über Pham), während der Werner Noppenspieler Makosch im Duell mit dem Rünther Noppenspezialist Eulich öfters erfolgreich die Offensive über fünf Sätze suchte. Doch schnell trat Ernüchterung ein, Fränzer und Atak sahen „unten“ kein Land in ihren Duellen.

Die Hausherren zogen anschließend gar in Führung, als Pham Makosch in fünf langen Sätzen niederrang, Sonnen (nunmehr mit einer fulminanten 11:1-Bilanz) glich in seiner überaus souveränen Art locker aus. Indes war Atak der große Trainingsrückstand auch beim 2. Spiel klar anzumerken, sodass es zum wiederholten Male an Routinier Fränzer lag: Niederlage oder doch ein Punkt für den WSC II?

In einer sehr engen Partie schupfte sich Kryszun zur Führung (11:9). Dann änderte Fränzer seine Taktik und griff vorwiegend mit schwer zu blockenden Effet-Topspins über die Vorhand an und zermürbte so das Schupfspiel mit Rückhand-Knaller seitens Kryszun; mit 11:9, 11:6 und 11:7 drehte er die Partie, zeigte sich auch an diesem Samstagabend kampf- und nervenstark und genoß den Jubel seiner Mannschaftskollegen zum 5:5. Mit diesem Unentschieden verteidigten die heimischen TT-Spieler hochzufrieden und verdient ihren dritten Tabellenplatz in der 1. Bezirksklasse 5.

WSC II: Makosch/Sonnen 1:0, Atak/Fränzer 0:1, Makosch 1:1, Sonnen 2:0, Atak 0:2, Fränzer 1:1.

2. Bezirksklasse 6: Werner SC III – SuS Oberaden V 1:9

Viel hatte sich der WSC III vorgenommen. so Kapitän Ernst Kasch nach der Partie und zog ein trauriges Fazit: „Und wir verteidigen eindrucksvoll die rote Laterne!“ Mit seinem Partner Manni Woehl siegte Kasch sicher 3:0 über Gröhlich/Kowalski. Jürgen Löcke und Jochen Wodetzki hatten es auf ihren „Kellen“, um eine 10:8-Führung im fünften Satz nach Hause zu bringen. Doch anstelle 2:0 Führung hieß es 1:1, als sie das Spiel noch 11:13 verloren.

Das Drama nahm seinen Lauf, der Werner Kapitän gab nach 2:0-Führung noch 10:12, 8:11 und 4:11 ab. Zwar gab es danach noch zwei relativ enge Spiele von Löcke nebst einem Satzgewinn von Woehl, insgesamt aber ist der WSC III noch ohne Sieg und vermutlich zu schlecht für die 3. Bezirksklasse.  

WSC III: Kasch/Woehl 1:0, Löcke/Wodetzki 0:1, Kasch 0:2, Woehl 0:2, Löcke 0:2, Wodetzki 0:2.

2. Bezirksklasse 6: PSV Kamen-Bergkamen II – Werner SC III 7:3

Sie kämpften, die alten Herren des WSC. Immerhin drei Siege gelangen ihnen beim bis dato Drittletzten der 2. Bezirksklasse 6. Zu wenig, um die „rote Laterne“ endlich abgeben zu können.

Zum Ende der Hinserie trat der WSC III in Heeren an und ging dort gleich durch Ernst Kasch und Manfred Woehl (3:1 über das Spitzenduo Redlbeck/Schnitter) in Führung. Jürgen Löcke und Karsten Dahl gaben knapp zum Ausgleich ab. Woehl blieb ohne Chance gegen Redlbeck, Kapitän Kasch hingegen gelang mittels eines harten Kampfs (13:11, 8:11, 11:7, 8:11, 11:4) über Schnitter der Ausgleich. „Unten“ gab es hingegen keine Schnitte, sodass die Hoffnung wieder auf das obere Paarkrkeuz lag: Kasch verlor dramatisch (-9,9,-9,-10), Woehl nicht minder knapp 2:3 – die Werner Mannen lagen 2:6 hinten und hatten das Spiel bereits verloren. Löcke und Dahl lagen ihre Gegenspieler jetzt besser, ersterer konnte immerhin noch mit einem 3:1-Erfolg über Greifenberg Ergebniskosmetik betreiben.

Nach zwei starken Unentschieden zu Beginn der Hinserie verlor der WSC III seither jedes Spiel und droht bei einer ähnlich verkorksten Rückserie in die 3. Bezirksklasse abzusteigen.

4. Bezirksklasse 3: TTC Holzwickede IV – Werner SC IV 1:9

Die Hobbytruppe des Werner SC erspielt sich in der 4. Bezirksklasse 3 auf Anhieb die Herbstmeisterschaft – und das bereits einen Spieltag vor Abschluss der Hinserie. Die Routiniers Jens Bülow und Erwin Oestermann legten mit einem haushohen 3:0 die Marschroute vor, Gunter Zotzmann und Klemens Wolf zogen direkt mit einem souveränen 3:1-Erfolg nach – der WSC IV bleibt in den Doppeln unbesiegt in dieser Saison. Bülow musste sich in seinem ersten Einzel etwas sehr strecken um einen -6,-7,6,8,8-Sieg über Henkelmann zu erreichen, Oestermann baute mit einem ähnlich knappen 3:1 auf 0:4 aus. Unten waren Zotzmann in seinem ersten Saisoneinsatz (nach halbjähriger Verletztungspause) und Wolf zu stark für den Gastgeber, und sie vollendeten beide mit 3:0-Siegen bereits den Mannschaftssieg. Im zweiten Durchgang der Einzel musste sich diesmal Oestermann mit 11:9 im 5.ten Satz gewaltig strecken gegen den stärker eingeschätzten Henkelmann, Bülow und Wolf gewannen je 3:1 bis Zotzmann seinem Gegenüber Pokolm den Ehrenpunkt für den Gastgeber erzielen liess (5,9,-9,-5,-9).

1. Bezirksliga U19: VfL Mark Hamm – Werner SC II 5:5

Im Spitzenduell um die Herbstmeisterschaft in der 1. Bezirksliga bei den Jugendlichen gab es keinen Verlierer, so dass Hamm aufgrund des besseren Spielverhältnisses nun vorne stehen wird (Mark Hamm hat noch ein Nachholspiel zu absolvieren). Die Werner Jugendlichen traten aufgrund von Terminschwierigkeiten nur zu dritt an, so dass ein Doppel gespielt wurde. Hier unterlagen Mika Hoppe und Silas Schürmann nach fünf langen Sätzen den starken Link/Gottfried (9,-9,-5,8,-8).

Timo Kamphues glich mit einem sicheren Sieg aus, bevor das erste Topduell des Tages anstand: der bis zur Partie ungeschlagene Link versus Schürmann. Zwar verlor der junge Werner, aber das Ergebnis zeigt, dass er sich voll streckte: 14:12, 8:11, 9:11, 12:10 und 8:11 hieß es aus Sicht von Schürmann. Im zweiten Topduell zog sich Hoppe mit 6:11, 11:2, 9:11, 11:7 und 11:9 grad noch zum Sieg über Gottfried. Schürmanns folgende Führung konnte Hoppe dann im Top-Topduell des Tages gar ausbauen: er brachte dem sehr starken Joris Link mit 14:12, 10:12, 7:11, 13:11 und 11:7 tatsächlich die erste Saisonniederlage bei und bleibt selbst in der Rangliste der beste Spieler der 1. Bezirksliga.

Hätte Kamphues das folgende Einzel zum 2:5 durchgebracht – der Sieg wäre aufseiten der Werner Jungs gewesen. Leider musste er nach 2:1-Satzführung im 4ten Satz 10:12 und dann 4:11 abgeben. Dieses 3:4 wandelten die Märker in eine 5:4-Führung um, die der alles überragende Hoppe indes egalisierte. Indes hat die Werner Reserve eine ausgezeichnete Hinserie absolviert.

WSC: Hoppe/Schürmann 0:1; M. Hoppe 3:0; S. Schürmann 1:2; T. Kamphues 1:2

1. Bezirksoberliga U15: Werner SC – GSV Fröndenberg (J19) 1:9

Einen schwarzen Tag erlebte die junge U15-Mannschaft aus Werne daheim gegen GSV Fröndenberg. Man war der klar besseren und älteren U19-Mannschaft aus Fröndenberg, die jedoch außer Konkurrenz in der 1. Bezirksoberliga spielen, deutlich unterlegen.

Beide Eingangsdoppel gingen an die Kontrahenten, wobei Maxim Boldt und Henry Pham erst im 5ten Satz 12:14 abgaben. Spitzenspieler Boldt musste sich in beiden seiner Einzeln jeweils unglücklich im Entscheidungssatz geschlagen geben. Der einzige Lichtblick des Tages war Pham,
der sein erstes Einzel für sich entscheiden konnte und zum 1:4 verkürzte.

Man überwintert nach den drei Niederlagen zum Abschluss der Hinserie auf dem vierten Platz bei acht Mannschaften in der Tabelle, was für diese neu gebildete Mannschaft in ihrer ersten Wettkampf-Saison ein hervorragendes Ergebnis bedeutet.

WSC: Boldt/Pham 0:1, Le/Schmitz 0:1, M. Boldt 0:2, H. Le 0:2, H. Pham 1:1, E. Schmitz 0:2.

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