Zum Schluss wurde es für die TV-Damen noch richtig eng

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Werne. Eigentlich sollte das Spiel gegen den Wiedenbrücker TV für die Handball-Damen des TV Werne nicht mehr als eine Pflichtaufgabe sein. Mit 28:25 (14:9) fiel das Ergebnis jedoch knapper aus als vermutet.

Frauen-Landesliga 4: TV Werne – Wiedenbrücker TV 28:25 (14:9)

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„Wir hätten in der ersten Halbzeit schon deutlichen führen müssen“, meinte Trainer Ingo Wagner, „doch wir haben in der Deckung nicht gut gestanden und im Angriff auch einiges liegen lassen.“ Vier Tore von Anne Klostermann sowie Treffer von Steffi Goletz und Sonja Plotek sorgten für eine beruhigende 6:2-Führung nach 12 Minuten. Diese bauten die TV-Damen auf 13:6 aus. „Vielleicht haben wir zu schnell zu hoch geführt, denn wir haben uns an den Gegner angepasst.“

Nach dem Seitenwechsel kamen die Wiedenbrückerinnen besser ins Spiel, knabberten vom zwischenzeitlichen Sieben-Tore-Vorsprung Stück für Stück ab. „Wir waren einfach nicht aggressiv genug.“ So wurde es in der Schlussphase noch einmal richtig spannend. Wagner nahm beim Stand von 25:23 eine Auszeit und forderte in den verbleibenden sechs Minuten maximalen Einsatz und volle Konzentration von seinen Spielerinnen. Mit viel Kampf gelang den Werner Damen dann schließlich doch noch der Sieg gegen eigentlich schon geschlagene Wiedenbrückerinnen.

Einmal mehr war Anne Klostermann erfolgreichste Werferin des TV Werne. Zehn Treffer erzielte sie gegen Wiedenbrück. Foto: MSW
Einmal mehr war Anne Klostermann erfolgreichste Werferin des TV Werne. Zehn Treffer erzielte sie gegen Wiedenbrück. Foto: MSW

„Das war kein gutes Spiel von uns. Es war ein Arbeitssieg“, sagte Wagner. Um gegen Teutonia Riemke 2 am kommenden Samstag, 4. November, zu gewinnen, müsse eine deutliche Leistungssteigerung her, forderte Wagner.     

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