Zwei Gegentreffer nach vier Minuten: WSC schnell auf der Verliererstraße

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Werne. Viel vorgenommen hatten sich die Landesliga-Kicker des Werner SC für den Rückrundenstart bei der SpVg Beckum. Mit einer 2:5 (0:3)-Schlappe kehrte das Team am Sonntagnachmittag in die Lippestadt zurück.

Die Hoffnung auf einen erfolgreichen Einstieg in die Mission „Klassenerhalt“ zerplatzte schon nach wenigen Sekunden. Nach einem Stellungsfehler in der WSC-Abwehr landete ein verunglückter Kopfball am Pfosten, der Abpraller landete über einige Stationen beim Beckumer Diehl, der das Leder über die Linie stocherte. „Das war wieder ein Tor, das nur wir so kassieren“, ärgerte sich Trainer Lars Müller. Der frühe Gegentreffer war noch nicht verdaut, da traf Beckums Goalgetter Gümüstas zum 2:0. Er hatte beim 2:4 im Hinspiel alle vier Tore gegen Werne erzielt.

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Trotz des frühen Rückstands suchten die WSC-Kicker ihr Heil in der Offensive. Die größte Chance zum Anschlusstreffer hatte Brian Wolff, der allein vor dem Beckumer Tor nur den Pfosten traf. In ähnlicher Situation scheiterte kurze Zeit später auch Colin Lachowicz, dessen schwacher Schuss vom Beckumer Schlussmann gehalten wurde. „Bis zur Halbzeit hatten wir genug Möglichkeiten, ein Tor zu machen“, berichtete Müller. Stattdessen nutzten die Hausherren eine Unachtsamkeit der Werner Abwehr und erhöhten durch Gümüstas auf 3:0.

In der zweiten Halbzeit schickte Lars Müller mit Daniel Durkalic und Jannik Prinz frisches Personal auf den Rasen. „Wir spielen elf Minuten nur in der Hälfte des Gegners, kassieren aber nach einem Ballverlust das nächste Tor“, haderte der Coach. Doch auch nach dem 4:0 gaben sich die Werner nicht auf und erzielten durch Tim Neugebauer ein Tor, das die Schiedsrichter wegen angeblicher Abseitsposition eines Mitspielers nicht gaben. Als dann kurz nach Marvin Stövers Treffer durch ein Eigentor das 2:4 fiel, schöpften die WSCler neue Hoffnung. Eine Rote Karte gegen Tim Neugebauer in der 85. Minute und das entscheidende fünfte Tor in der Nachspielzeit besiegelten die Niederlage.

Am nächsten Spieltag am Sonntag, 12. Februar, ist mit dem VfL Senden ein Mitkonkurrent im Abstiegskampf zu Gast im Lindert. Das Spiel beginnt um 15 Uhr. Im Hinspiel unterlag der WSC in Senden mit 0:3.

WSC: Linke – Stöver, Martinovic, Holtmann, Neugebauer, Poggenpohl (83. Masic), Thannheiser (63. Drücker), Saado, C. Lachowicz (46. Durkalic), Wolff (63. Schnee), Daoudi (46. Prinz)

Tore: 1:0 Diehl (2.), 2:0 Gümüstas (4.), 3:0 Gümüstas (27.), 4:0 Sakpo (56.), 4:1 Drücker (69.), 4:2 Husic (73., Eigentor), 5:2 Husic (90.)

Bes. Vork.: Rote Karte für Tim Neugebauer (85.)

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