Kein Sieger im Kellerderby: WSC spielt nur 1:1

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Werne. Die Fußballer des Werner SC verpassten es am Sonntag, sich im Kampf gegen den Abstieg etwas Luft zu verschaffen. Das Spiel gegen den Tabellennachbarn SV Dorsten-Hardt endete 1:1 (1:1).

Landesliga 4: Werner SC – SV Dorsten-Hardt 1:1 (1:1)

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13 Tage nach dem Antritt als WSC-Trainer sah Lars Müller einen schwachen Beginn seiner Elf. Die Gäste aus Dorsten übernahmen das Kommando und gingen nach zehn Minuten mit einem schnell vorgetragenen Spielzug durch die Mitte mit 1:0 in Führung. Auch weil sich Dorsten anschließend abwartend zurückzog, kam der WSC besser ins Spiel.

Vor allem der schnelle Robin Przybilla sorgte über die rechte Angriffsseite für Gefahr. Mehrfach konnte er nur durch Fouls gestoppt werden. So auch kurz vor der Pause: Den fälligen Freistoß von der Strafraumgrenze löffelte Frederic Fischer quer durch den Sechzehner auf den Kopf von Henrik Warnecke, der den Ball in Richtung langes Eck beförderte, wo Jannik Prinz dem Leder noch den entscheidenden Stoß versetzte. Mit 1:1 ging es in die Pause.

Finn Drücker schraubt sich hier zum Kopfball hoch. Sein Ball geht aber über das Dorstener Tor.  Foto: MSW
Finn Drücker schraubt sich hier zum Kopfball hoch. Sein Ball geht aber über das Dorstener Tor. Foto: MSW

Mit viel Offensiv-Power startete der Gastgeber in die zweite Halbzeit. Der WSC ging mit viel Einsatz zur Sache und schnürte die Dorstener in ihrer Hälfte ein. Bereits mit dem ersten Spielzug kam Przybilla gefährlich vor das Gäste-Tor, doch sein Flachschuss war für den Dorstener Schlussmann kein Problem. Fünf Minuten später verzog Przybilla aus zentraler Position knapp. Sein Schuss ging am linken Pfosten vorbei. Der Werner SC war in dieser Phase dem Führungstreffer ganz nahe. Oft fehlte es aber im entscheidenden Moment an Präzision. „Dass du so, wie die ersten Minuten nach der Halbzeit nicht bis zum Ende durchspielst, ist auch klar“, erklärt Müller.   

Mit den ersten 15 Minuten des Spiels war Müller nicht zufrieden, sah aber vor allem in der zweiten Halbzeit durchaus Möglichkeiten, „wo wir im Konter ohne Weiteres nicht ein, sondern zwei Tore machen können.“         

Vor der Partie gegen Dorsten-Hardt bedankte sich WSC-Fußball-Vorsitzender Dirk Abdinghoff (l.) mit einem Gutschein bei Andreas Zinke. Der langjährige WSC-Trainer unterstützte den Trainerstab und Interims-Coach Sebastian Schnee.  Foto: MSW
Vor der Partie gegen Dorsten-Hardt bedankte sich WSC-Fußball-Vorsitzender Dirk Abdinghoff (l.) mit einem Gutschein bei Andreas Zinke. Der langjährige WSC-Trainer unterstützte den Trainerstab und Interims-Coach Sebastian Schnee. Foto: MSW

Nach dem Spiel verabschiedete sich die Mannschaft in die Weihnachtspause. Am 2. Februar 2025 steht das Nachholspiel gegen TSG Dülmen auf dem Programm. Eine Woche später startet dann die Liga wieder. Dann ist der VfL Senden im Lindert zu Gast.

WSC: Pollak – Martinovic, Holtmann, Stöver, Calikbasi (ab 69. Nattler) – Fischer (ab 81. Abdinghoff), Warnecke, Prinz – Jäger (ab 73. Wottke), Drücker (ab 88. Kücük), Przybilla

Tore: 0:1 Harik (10.), 1:1 Prinz (45.)

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