SVH gegen WSC: Flutlicht-Derby ist Extra-Motivation

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Werne. Am Freitagabend (5. April) empfängt der SV Herbern den Werner SC. Es ist das Spiel des Tabellenneunten gegen den Zweiten. Nicht nur aufgrund der Tabellensituation geht der Werner SC als Favorit ins Rennen.

Das Team von Trainer Kurtulus Öztürk ist nach 21 Saisonspielen noch ungeschlagen, weist mit nur 17 Gegentoren die beste Defensive der Liga auf und erzielt durchschnittlich drei Treffer pro Partie. Der SV Herbern konnte in den letzten zwei Spielen nicht punkten und kassierte mit 1:4 beim TuS Freckenhorst am vergangenen Sonntag die zehnte Saisonniederlage. Der WSC siegte im letzten Spiel gegen den VfL Wolbeck mit 3:1 und führt punktgleich mit dem VfL Kamen die Tabelle an – beide Teams haben 57 Punkte, die Kamener die bessere Tordifferenz.

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Auch wenn die Vorzeichen eindeutig für den Werner Club sprechen, ist der Ausgang des Derbys völlig offen. Die Rivalität beider Clubs motiviert sowohl Teams als auch Zuschauer. So werden zum Flutlichtspiel am Freitag um 19.30 Uhr wieder mehrere hundert Besucher erwartet.

„Natürlich ist es schön, wieder mal ein Derby vor großer Kulisse zu spielen“, sagt WSC-Coach Öztürk, „aber wir fahren nach Herbern, um drei Punkte mitzunehmen. Wir gehen ins Spiel wie in jedes andere auch, der Unterschied wird sein, dass der Trainer einige Takte weniger sagen muss, um die Jungs zu motivieren.“ In seiner Truppe sei die Motivation ohnehin sehr hoch, das sehe er bei jedem Training. Mit Marc Schwerbrock, Henry Poggenpohl, Lukas Nattler und Efe Bozaci sitzen nach Verletzungspausen vier Stammkräfte auf der Bank. „Da hat uns das spielfreie Wochenende ganz gutgetan.“

Das Hinspiel im Lindert kommentierte Hansi Küpper live. Für das Rückspiel drückt der Sky-Mitarbeiter dem Verein die Daumen, „der die Punkte braucht“.  Archivfoto: MSW
Das Hinspiel im Lindert kommentierte Hansi Küpper live. Für das Rückspiel drückt der Sky-Mitarbeiter dem Verein die Daumen, „der die Punkte braucht“. Archivfoto: MSW

Mit unter den Zuschauern wird auch Sky-Mitarbeiter Hansi Küpper sein, der während seiner aktiven Zeit für beide Teams kickte und den 2:1-Sieg des WSC im Hinspiel im September für die Ruhr Nachrichten live kommentierte. Gefragt, welchen Farben er am Freitagabend die Daumen drücke, formulierte er salomonisch: „Wenn einer der beiden Vereine die Punkte braucht, sollte der sie auch bekommen.“

Die Deutung dieser Aussage ist nicht schwer angesichts der spannenden Kopf-an-Kopf-Situation an der Tabellenspitze zwischen Kamen und Werne und der gesicherten Mittelfeld-Platzierung des SVH.

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