Triathlon: TV-Wasserfreunde trotzen „Fritz-Walter-Wetter“ in Bochum

Anzeige

Werne. Die Werner Triathleten gingen am Sonntagvormittag (30.06.2024) beschwingt mit der Euphorie des deutschen EM-Viertelfinaleinzugs in das zweite Ligarennen der Regionalliga. Die Triathlonstätte im Herzen des Ruhrgebiets im Bochumer Süden versprach ein spannendes Rennen.

Allerdings hatten die Wasserfreunde mit „Fritz-Walter-Wetter“ zu kämpfen, sprich mit Dauerregen. Für die Regionalliga gingen 76 Athleten im Freibad Wiesental an den Start, darunter die TV Werne Athleten Martin Siemann, Björn Kräher, Carsten Willfroth und Sebastian Nieberg.

- Advertisement -

Willfroth sprang kurzfristig für den erkrankten Alexander Schagowsky ein und feierte nach 27 Jahren Abwesenheit sein Triathlon-Comeback. Im Sekundentakt starteten die Athleten nacheinander und schwammen im Zickzack durch das Becken. Bei starken Positionskämpfen im Wasser und vor allem an den Wenden, verließ Siemann nach 500 geschwommenen Metern als erster Wasserfreund das Freibad nach 8:07 Minuten. Kurz darauf folgten die anderen drei Vereinskollegen.

Die Radstrecke führte nicht nur über die Wasserstraße, sondern das Wasser stand auch auf der Wasserstraße und Bochumer Königsallee. Trotz der Bedingungen kämpften sich die Werner mit starker Performance über 19 Radkilometer im Feld nach vorne.

Die letzte Disziplin über fünf Laufkilometer fand im Landschaftsschutzgebiet Wiesental-Park statt. Die Witterungsverhältnisse, der scharfe Anstieg „Col de Wiesental“ und wechselnde Untergründe wie Wiese, Schotter, Matsch, Kopfsteinpflaster verlangte auf 2,5 Laufrunden alles von den Triathleten ab.

Sebastian Nieberg beendete nach fast exakt einer Rennstunde den Wettkampf auf Platz 22 mit starkem Abschluss in der letzten Disziplin. Nur acht Sekunden dahinter folgte Martin Siemann auf Platz 23. Nach einer Verletzung aus dem Vorjahr ist Siemann in aufsteigender Form zurück an der Spitze des Teams. Björn Kräher kam mit 1:08 Stunden auf Rang 59 ins Ziel und zeigte sich hochzufrieden mit seinem Rennen. Carsten Willfroth vollendete das Quartett auf Platz 71 mit einer Renndauer über 1:14 Stunden und war „happy“ mit seinem Comeback.

Damit schnitt das Team der ersten Triathlon Herren auf Mannschaftsrang 13 von 19 Mannschaften ab und sortiert sich im Mittelfeld der Regionalliga ein. Das dritte Rennen folgt am 14. Juli über die Sprintdistanz in Verl.

Weitere Artikel von Werne Plus

U9 des Werner SC begeistert beim internationalen Turnier in Venlo

Venlo/Werne. Drei Tage voller Fußball, Teamgeist und unvergesslicher Erlebnisse liegen hinter der U9 des Werner SC. Beim international besetzten Germany Cup im niederländischen Venlo...

Solebad-Bilanz 2025: Stadt schießt wieder 2,7 Millionen Euro zu

Werne. Das Jahresergebnis 2025 des städtischen Bäderbetriebs weist ein dickes Defizit aus, das aus Mitteln der Kapitalrücklage abgedeckt werden soll. 2,727 Millionen Euro fehlten unterm...

„Warnsignale ernst nehmen“ – Hitze für Haustiere sehr gefährlich

Werne. Die Temperaturen steigen derzeit auf extreme Höchstwerte. Für viele Haustiere stellt das schnell eine Belastung dar. Mit einigen einfachen Maßnahmen können Tierhalter ihre...

Großes Programm-Paket zum SommerLeseClub ist geschnürt

Werne. Kein Sommer ohne SommerLeseClub (SLC). Die Stadtbücherei Werne lädt wie immer seit 2008 Kinder, Jugendliche und alle anderen zum Schmökern, Hören, zu Kreativität,...